zur Navigation springen

FC Hansa unterliegt 0:2 in Heidenheim : Elfmeter-Pfiff leitet bittere Pleite ein

vom

Zwei Elfmeter, zwei Gegentore und die zweite Niederlage in Folge: Trotz guter Leistung musste sich der FC Hansa beim 1. FC Heidenheim mit 0:2 geschlagen geben. Ein umstrittener Strafstoß leitete die bittere Pleite ein.

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 07:29 Uhr

Heidenheim | Zwei Elfmeter, zwei Gegentore und die zweite Niederlage in Folge: Trotz ansprechender Leistung musste sich der FC Hansa am Sonnabend beim 1. FC Heidenheim mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. In einer temporeichen, aber höhepunktarmen Drittliga-Partie, die von den Abwehrreihen dominiert wurde, leitete ein umstrittener Strafstoß Rostocks bittere Pleite ein.

Nach verhaltenem Beginn beider Teams, die allenfalls mit einigen harmlosen Freistößen auf sich aufmerksam machten, sorgte Hansa-Keeper Johannes Brinkies für den ersten Aufreger, als er einen Rückpass von Steven Ruprecht nicht kontrollierte und den Ball beinahe vor die Füße des Gegners spielte (15.). Die Szene verdeutlichte, dass sich die Kontrahenten mit großem Respekt begegneten und nur schwerlich den Vorwärtsgang fanden. Während Hansa auf Ballgewinne lauerte und meist mit langen Bällen die Stürmer suchte, blieb Heidenheim in der bis dahin gut sortierten Rostocker Abwehr hängen.

Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie etwas Fahrt auf, als Noël Alexandre Mendy nach starkem Doppelpass mit Denis-Danso Weidlich in den Strafraum eindrang, sein Rückpass jedoch keinen Abnehmer fand (32.). Auf der anderen Seite blieb bis zur Pause das befürchtete Offensivfeuerwerk der heimstarken Heidenheimer aus - weil Hansa früh störte und hinten den Überblick behielt. Ausnahme blieb der Versuch von Florian Niederlechner, der nach einer Flanke am zweiten Pfosten stehend den Ball ans Außennetz schoss (43.).

Nach Wiederbeginn gingen die Hausherren vor 8500 Zuschauern in der Voith-Arena, darunter gut 900 Hansa-Anhänger, deutlich engagierter zu Werke, ohne zu klaren Chancen zu kommen. Die Gäste lauerten weiter geduldig auf Konter und den einen entscheidenden Treffer. Dieser fiel wie aus dem Nichts auf der anderen Seite. Nach einem hohen langen Ball soll Sebastian Pelzer den heranstürmenden Niederlechner mit dem Ellbogen zu Fall gebracht haben. Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zeigte zum Unverständnis des Hansa-Kapitäns auf den Punkt. Marc Schnatterer verwandelte den fälligen Elfmeter zum 1:0 (67.). Die Gäste steckten nicht auf und drängten vehement auf den Ausgleich. Einen Freistoß von Haas köpfte der aufgerückte Ruprecht an die Latte (73.). Kurz darauf hätte Halil Savran beinahe von einer Schlafeinlage in der Heidenheimer Abwehr profitiert (75.).

Die Angriffsbemühungen der Ostseestädter wurden jedoch in den Schlussminuten im Keim erstickt. Nach einem Gegenstoß der Platzherren riskierte Brinkies Kopf und Kragen und brachte Michael Thurk im Strafraum zu Fall. Erneut Schnatterer erhöhte per Strafstoß auf 2:0 - die Entscheidung (83.) und gleichzeitig der Endstand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen