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Eisspeedway-Champion erhielt keine Freigabe

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svz.de von
erstellt am 13.Jun.2011 | 05:45 Uhr

Aus dem erhofften Start von Nikolai Krasnikov auf dem Teterower Bergring wurde nichts. Offizielle Begründung: Der Eisspeedway-Rekordweltmeister erhielt von seinem Verband keine Start-Freigabe. Allerdings wäre Krasnikow nicht der erste Champion, der bei einem genaueren Studium der Strecken-Charakteristik - Rechtskurven, Hänge und Sprünge sind im Bahnsport nicht üblich - Hosenflattern bekommen haben könnte und daher lieber verzichtete. Andere Absage-Gründe an diesem Wochenende: Krasnikovs Sergej Baltashev soll mit Visum-Problemen in Weißrussland festgesessen und sich daher zur Absage seines Starts, den er für Sonntag eingeplant hatte, entschlossen haben. Dass im Startvertrag auch der Sonnabend eingeschlossen war, war ihm wohl unbekannt.

Von den neun avisierten Amazonen waren nur vier vor Ort und wurden kurzerhand ins Männerfeld gesteckt. WM-Starterin Maria Franke aus Teutschenthal überraschte dabei im Lauf am Sonnabend mit einem zweiten Rang im Elfer-Feld. "Am Donnerstag wurde ich angerufen, dass wir entweder mit den Männern fahren oder gar nicht. Ich habe sofort zugesagt und es macht mir riesigen Spaß", gab die 26-Jährige anschließend zu Protokoll. Mit Gesamtrang 9 sowie Platz 6 im Speed-Cross-Pokal unter jeweils 15 Fahrern konnte sie auch mehr als zufrieden sein.

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