Hansa Rostock: Blum an der Binde : Eine Riesenehre für Michael Blum

<strong>Rostocks Michael Blum</strong> (rechts, hier gegen  Amaury Bischoff) führte den FCH gegen Münster erstmals als Kapitän aufs Feld.
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Rostocks Michael Blum (rechts, hier gegen Amaury Bischoff) führte den FCH gegen Münster erstmals als Kapitän aufs Feld.

Erstmals führte der 24-jährige Michael Blum das Team des FC Hansa in einem Pflichtspiel gegen Münster als Kapitän auf den Rasen. Trotz geöffneter und gut gefüllter Südtribune verlief das Spiel nicht wie gewünscht.

svz.de von
28. Januar 2013, 09:51 Uhr

Rostock | Erstmals führte Michael Blum das Team des FC Hansa in einem Pflichtspiel als Kapitän auf den Rasen, und das, obwohl der 24-Jährige noch nicht einmal dem fünfköpfigen Mannschaftsrat - Jörg Hahnel, Sebastian Pelzer, Matthias Holst, Ken Leemans sowie Mohammed Lartey - angehört. Aber Pelzer war gelb-gesperrt. Ersatzkeeper Hahnel stand wie der langzeitverletzte Mohammed Lartey (Schambeinbeschwerden) nicht im Kader. Holst und Leemans dagegen saßen lediglich auf der Bank. So kam ,Blumi’ an die Binde. "Das war eine Riesenehre für mich, dass ich als Kapitän von Hansa auflaufen durfte. Heute war ja auch die Südtribüne wieder offen, und die Fans haben uns super unterstützt. Nur leider konnten wir dieses Spiel nicht gewinnen", sagte Michael Blum, der in der ersten Hälfte im linken Mittelfeld agierte und nach der Pause einen Platz nach hinten in die Abwehr rutschte: "Unser Problem war ganz klar die Chancenverwertung. Wir haben zwei Riesenmöglichkeiten, und genau in den Gegenzügen kriegen wir die Gegentore. Zuerst unser Lattentreffer, dann für Münster der Elfmeter. Kurz vor Schluss hat ,Holzer’ einen Riesen. Der Ball geht einen Zentimeter am Tor vorbei. Im Gegenangriff bekommen wir das 0:2, und dann war das Spiel gelaufen."

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