MV-Ministerpräsident Erwin Sellering empfängt Pokalsieger SSC : "Ein wunderschönes Erlebnis"

<fettakgl>Ein Gläschen in Ehren…</fettakgl> MV-Ministerpräsident Erwin Sellering empfing gestern die Damen vom frischgebackenen Pokalsieger SSC in seiner Staatskanzlei.
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Ein Gläschen in Ehren… MV-Ministerpräsident Erwin Sellering empfing gestern die Damen vom frischgebackenen Pokalsieger SSC in seiner Staatskanzlei.

Nach dem Pokalgewinn sind die Schweriner Volleyballerinnen von Erwin Sellering empfangen worden. Die Spielerinnen wirkten ein bisschen müde, aber viel gefeiert haben sie nicht. Doch die nächste Party ist schon geplant.

svz.de von
04. März 2013, 10:05 Uhr

Schwerin | Um kurz vor halb sechs fuhr der frischgebackene deutsche Poklasieger vor die MV-Staatskanzlei und wurde von einem Dutzend treuer Fans begrüßt. Hier mal ein Foto, da noch schnell ein Autogramm, bevor es für die Volleyballerinnen des Schweriner SC nach ihrer erfolgreichen Titelverteidigung im Pokal am Sonntag in Halle/Westfalen gegen den VC Wiesbaden (3:0) zum Empfang bei Ministerpräsident Erwin Sellering ging. Sehr zur Freude der Spielerinnen ließ es sich ihre ehemalige Teamkollegin Patricia Thormann nicht nehmen, jede einzelne zu beglückwünschen. "Ich habe mir das Spiel im Internet angesehen. Das hat mir nichts ausgemacht. Erst bei den Bildern von der Siegerehrung ging es bei mir emotionaler zu", erzählte Patricia Thormann, die vor Jahresfrist beim Pokalsieg noch dabei war. Im September 2012 hatte "Paty" dann ihre sportliche Karriere beendet, weil sie Mama wird. Als SSC-Urgestein durfte sie natürlich mit zum Empfang.

"Wir haben schon so viele Erfolge hier gefeiert. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft. Es war wieder ein wunderschönes Erlebnis. Ich weiß noch, wie wir Anfang der Saison gesagt haben, die Mannschaft wird neu aufgestellt und sie braucht ein Jahr. Aber es hat schon in dieser Saison wieder mit dem Pokalsieg geklappt. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Ich hoffe, das ganze Land ist stolz", gratulierte Erwin Sellering den SSC-Damen. Und er schickte gleich noch einen persönlichen Glückwunsch an die Brasilianerin Sthefanie Tiele hinterher, die gestern 20 Jahre alt wurde. Natürlich stießen alle denn auch noch mit einem Gläschen Sekt an. Und als der Ministerpräsident den Pokal in die Hand gedrückt bekam, bemerkte er schmunzelnd: "So schmückt man sich mit fremden Federn."

Die Spielerinnen wirkten ein bisschen müde, aber viel gefeiert haben sie nicht. "Wir waren so um zwei Uhr in Schwerin, da kannst du am Sonntagabend nirgendswo mehr hingehen. Als wir vom NDR-Sportclub wieder weggefahren sind, war so gegen Mitternacht eigentlich auch Ruhe im Bus. Es war schon ein anstrengender Tag", sagte Zuspielerin Denise Hanke, die gestern dann schon den Pokalsieg mehr realisiert hatte als am Sonntag. "Da freut man sich so lange darauf, und dann ist das Spiel so schnell vorbei. Da kapierst du gar nicht, was da los war", so "Nisi" weiter, die gestern Abend mit ihren Teamkolleginnen intern dann doch den Pokalsieg im Schweriner "Bolero" feierte. Vor dem Szenetreff hatten sich noch ein paar weitere treue Fans eingefunden, die ihre Mannschaft hochleben ließen.

Alle, die am kommenden Samstag um 18 Uhr zum letzten Spiel der Normalrunde gegen die Roten Raben Vilsbiburg in einem gelben T-Shirt in die Arena kommen, erhalten nach Abpfiff als Dankschön für die Hilfe bei diesem Volleyballfest Freibier am Cateringstand.

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