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21. November 2017 | 15:05 Uhr

"Edi" darf wieder zaubern

vom

svz.de von
erstellt am 24.Apr.2013 | 05:56 Uhr

Rostock | Debüt in der Startelf, Tor erzielt und 90 Minuten durchgehalten: Edisson Jordanov hat am Dienstag in seinem ersten Pflichtspiel für den FC Hansa ein glänzendes Comeback gegeben. Im Viertelfinalspiel um den Fußball-Landespokal schoss der 19-jährige Mittelfeldspieler den Drittligisten beim Gnoiener SV in Frühung und ebnete damit den Rostockern beim 6:0-Sieg den souveränen Einzug ins Halbfinale.

"Es war schön, wieder zu spielen, wobei man mein Tor und die Leistung gegen einen unterklassigen Gegner nicht überbewerten sollte", sagt Jordanov, der nach siebenmonatiger Verletzungpause (Kreuzbandriss) auf den Platz zurückkehrte.

Zwei Tage zuvor hatte Hansas Eigengewächs bereits in der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt und für den Oberligisten eine Halbzeit absolviert. "Da habe ich bemerkt, dass einiges noch fehlt. Man muss wieder lernen, auf dem Platz schneller zu denken und zu handeln. Aber von Sonntag auf Dienstag lief es schon deutlich besser, habe ich ein paar gute Aktionen gehabt", sieht sich "Edi" auf einem guten Weg. Und auch sein operiertes Knie scheint sich an die Belastung gewöhnt zu haben. "Das Band hält. Ich spüre keine Probleme und kann voll in die Zweikämpfe gehen. Gerade auf meiner Position ist es normal, wenn man mal gefoult wird. Aber bislang spiele ich beschwerdefrei."

Mit dem gelungenen Comeback im Pokal scheint für Jordanov vier Spieltage vor Saisonende auch die Rückkehr in Liga drei immer näher zu rücken. "Natürlich hoffe ich, in der Liga nochmal spielen zu können. Aber der Trainer muss sehen wie weit ich bin", sagt das Mittelfeld-Talent, das sein letztes Punktspiel am 25. September beim VfB Stutgart II (2:0) bestritten hatte.

Bleibt die Frage, ob die "Zaubermaus" (Trainer Marc Fascher)dem FC Hansa in der kommenden Saison erhalten bleibt? "Es gab schon Gespräche mit dem Verein. Aber bis zum Spiel gegen Dortmund II (bei dem der wahrscheinliche Klassenerhalt erreicht wurde/Anm. d. Red.) war es für alle Seiten schwer, zu planen. Die nächsten Wochen werden es zeigen", hielt sich Jordanov ob seiner Zukunft bedeckt. Klar ist: Sofern "Edi" wieder 100 Prozent seines Leistungsvermögens erreicht, wird er auch für so manchen Zweitligisten von Interesse sein.

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