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Volleyball-Bundesligist Schweriner SC : Doublegewinner plant mit Rekord-Etat

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Die Planungen des deutschen Doublegewinners Schweriner SC auf die am 19. Oktober beginnende Bundesliga-Saison sind weitestgehend abgeschlossen. Am Mittwoch flog die US-Amerikanerin Meagan Ganzer in Schwerin ein.

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2012 | 06:54 Uhr

Schwerin | Die Planungen des deutschen Doublegewinners Schweriner SC auf die am 19. Oktober beginnende Bundesliga-Saison sind weitestgehend abgeschlossen. Am Mittwoch flog die US-Amerikanerin Meagan Ganzer in Schwerin ein. Die 22-Außenangreiferin, die in der abgelaufenen Saison nach Abschluss ihres Studiums in Puerto Rico erste Auslandserfahrungen sammelte, freut sich auf die neue Herausforderungen, die bei den SSC-Volleyballerinnen auf sie warten. Und die heißen nicht nur Bundesliga, sondern auch Champions League.

"Ehrlich gesagt wusste ich zu Beginn gar nicht, was die Champions League ist, aber jetzt freu’ ich mich drauf", sagte die 1,94 Meter große Angreiferin, die noch den Medizincheck absolvieren muss. Sie ist nach Louisiane Penha de Souza Ziegler (Außenan griff) und der niederländischen Mittelblockerin Quinta Steenbergen der dritte Neuzugang beim deutschen Meister und Pokalsieger. Damit sind die Personalplanungen fast abgeschlossen. "Wenn wir jetzt noch eine starke Mittelblockerin oder Universalspielerin - da hat aber der Trainer das letzte Wort - verpflichten können, dann sind wir komplett. Es muss aber auch finanziell passen. Wir brauchen keine Spielerin, die wir teuer bezahlen müssen und die auf der Bank sitzt", so SSC-Teamleitungsmitglied Michael Evers.

Nicht nur die personelle Situation ist sehr weit fortgeschritten, auch der finanzielle Rahmen ist fast abgesteckt. Der Schweriner SC geht mit einem Rekordetat von rund einer Million Euro in die neue Saison. "Das sind rund 150 000 Euro mehr als in der zurückliegenden Saison", so Evers. Ganz zusammen haben die Verantwortlichen das Geld noch nicht, etwa 100 000 Euro sollen noch fehlen. "Wenn wir das zusammen bekommen, gehen wir mit plus-minus Null raus", so Evers weiter. Der höhere Etat ist auch bitter nötig, da der SSC erneut in der Champions League antritt. Und da kann man als Volleyball-Klub anders als im Fußball kein Geld verdienen. Da muss man vielmehr die Euros mitbringen. "Wenn man die Champions League seriös plant, braucht man rund 200 000 Euro", hatte Evers im Frühjahr vorgerechnet. Denn vergangene Saison fuhr der SSC durch die Königklasse etwa 80 000 Miese ein. Auch das Loch gilt es, noch zu stopfen.

"Es sind viele Sponsoren auf uns zugekommen, dass wir unbedingt wieder Champions League spielen sollen", sagte Evers, der sich freut, dass er zu den zahlreichen langjährigen Förderern auch neue, nicht nur aus der Region, gewinnen konnte. "Natürlich trägt dazu unser sportlicher Erfolg bei. Und die Arena zahlt sich langsam aus. Aber wir sind noch nicht durch."

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