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Die Luft ist raus bei den Post-Handballern

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erstellt am 08.Okt.2012 | 10:00 Uhr

Schwerin | Der insolvente Handball-Zweitligist Post Schwerin wollte gestern Abend unbedingt den ersten Sieg in der 20. Zweitbundesliga-Spielzeit. Dazu meldete sich nicht nur Alexander Rauch fit, man borgte sich von der zweiten Mannschaft auch Daniel Finkenstein und Kay-Peter Larisch aus. Und unter den 1216 Zuschauern, die beim Einlauf der Postler sich alle von den Plätzen erhoben, weilten auch die alten Post-Kämpfen, so Trainer-Legende Erwin Kaldarasch und der einstige DDR-Oberliga-Torschützenkönig Peter "Lore" Larisch.

Doch es sollte nicht klappen, dafür vermasselte der SVP die zweite Hälfte bis zur 50. Minute (21:28) - Endstand 27:34. Die Luft ist bei den Spielern nach den turbulenten Tagen und Wochen offensichtlich raus…

Die Gäste aus dem Siegerland steckten bei der Herfahrt mehrfach im Stau und betraten somit erst acht Minuten nach dem eigentlichen Anpfiff um 18 Uhr die Halle. Um 18.44 Uhr ging’s - nach einer Schweigeminute für den verstorbenen 78er Handball-Weltmeister Erhard Wunderlich - los.

Post musste sich in der Deckung finden und die Gäste führten zunächst. Doch nach zehn Warmspielminuten stand die Schweriner Deckung vorerst besser. Zudem hielt Robert Wetzel, wie schon zuletzt in Rostock, ganz stark. Erst kaufte er Aust und Barkow zwei völlig freie Würfe vom Kreis ab, wenig später parierte Wetzel auch noch einen Siebener von Aust. Die Kulisse mit ihren Klapper-Programmhelften machte rabbatz wie 2500 Fans und die Mecklenburger führten - 10:8 (21.). Mit 15:14 ging’s in die Pause.

Doch danach lief kaum noch was im Angriff. Man scheiterte man immer wieder an Max Hamers im TuS-Tor. Zudem erwischte Pasqual Tovornik einen rabenschwarzen Tag. So zog Ferndorf auf 24:18 (43.) davon. Das war’s, zwar kämpfte Schwerin (24:28/ 53.), die Begegnung war aber längst gelaufen…

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