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14. Dezember 2017 | 03:45 Uhr

Die Hucke vollgekriegt

vom

svz.de von
erstellt am 21.Aug.2013 | 11:53 Uhr

Rostock | Handball-Zweitligist HC Empor bekam gestern richtig die Hucke voll! Mit 31:40 (12:16) schieden die Rostocker in der

1. Runde des DHB-Pokals gegen den ASV Hamm-Westfalen aus. In beiden Punktspielen der vergangenen Saison (H 28:27, A 37:33) hatten sie diesen Gegner bezwungen. Doch diesmal standen die Vorzeichen von vornherein ungünstig. Denn Top-Scorer Tom Wetzel ist bekanntlich für Wochen außer Gefecht, auch Regisseur Becvar fehlte verletzt. Die Gäste indes haben Hoch karäter eingekauft wie die beiden Tschechen Mrkva, 2,03-Meter-Hüne im Tor, und Zdrahala, 64-facher Nationalspieler.

Torhüter Kominek war es zu verdanken, dass die Partie nicht schon zur Pause entschieden war. Seine zahlreichen Paraden, auch richtig schwere Kaliber wie gegen Simon (4., 12.), Wiegers (23.) und Gudat (30.), ließen die Blau-Gelben mit einem allemal aufholbaren 12:16 in die Pause gehen. Allerdings hatten die Rostocker bereits mit sieben Treffern hinten gelegen (5:12/19., 6:13/19., 7:14/22.), weil ihnen im Vorwärtsgang herzlich wenig einfiel. Fehlabspiele beziehungsweise untaugliche Abschlüsse ließen sie immer wieder in die Konter der Westfalen rennen.

Leider stellte sich in der zweiten Halbzeit keine Besserung ein. Die Hausherren kamen nicht näher heran, im Gegenteil: Beim 18:27 (44.) und 19:28 (45.) lagen sie sogar mit neun Toren hinten. Und das zu Recht, denn das Offensivspiel des HCE blieb ideen- und drucklos, bei den Pässen wurde gar zu arg geschludert - es war teilweise katastrophal.

Der feine Kempa-Trick von Voll ender Papadopoulos auf Vorlage von Gruszka zum 17:23 (39.) konnte das Publikum in der OSPA Arena nicht trösten.

Zu den erfreulichen Dingen zählten die beiden Tore des 17-jährigen Barten. Unterm Strich aber bleibt die Sorgen bereitende Erkenntnis, dass noch sehr, sehr viel Arbeit ansteht: Schon am Freitag in einer Woche ist Saisonauftakt! Morgen (18.30 Uhr Stadthalle) testet Empor noch einmal. Gegner ist der Deutsche Meister THW Kiel.

Rostock: Kominek, R. Wetzel - Rumniak 1, Zemlin 3, Barten 2, Gruszka 4/1, Flödl 7, Papadopoulos 9/5, Gamrat 3, Dethloff 1, J. Porath, Zboril 1. Hamm: Mrkva, Storbeck - Struck 5, Schneider 5, Zdrahala 9/1, Gudat 8, Wiegers 4, Simon 5, Macke, Huesmann 2, Muller 2

Siebenmeter: Rostock 8/6 (Gruszka scheitert an Mrkva/16., 24.), Hamm 2/1 (Wetzel hält gegen Simon/56.)

Zeitstrafen: Rostock 10, Hamm 12 Minuten. Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (beide Berlin)

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