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Hansa Rostock: Rückkehr aus Spanien : Die Gesperrten geben Gas

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Gestern kehrte der FC Hansa aus dem Trainingslager zurück. Zwei der Kicker hätten ihren Aufenthalt um eine Woche verlängern können. Michael Wiemann und Robert Müller müssen nämlich zum Rückrunden-Auftakt zuschauen.

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2012 | 08:29 Uhr

El Rompido/ Rostock | Gestern kehrte Fußball-Zweitligist FC Hansa aus dem Trainingslager in El Rompido zurück. Zwei Rostocker Kicker hätten ihren Aufenthalt unter der spanischen Sonne aber quasi um eine Woche verlängern können. Michael Wiemann und Robert Müller müssen nämlich zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte am 5. Februar beim VfL Bochum zuschauen.

Während Wiemann beim 2:2 gegen Dresden mit Gelb-Rot vom Platz musste, kassierte Müller im Duell mit Dynamo die fünfte gelbe Karte. "Im ersten Moment dachte ich, scheiße. Mir war sofort klar, dass ich gesperrt bin. Es ist natürlich sehr ärgerlich, aber man arbeitet deswegen nicht umsonst. Schließlich muss man dem Trainer zeigen, dass man nach dem ersten Spiel unbedingt in die Mannschaft will. Ansonsten freut sich jeder auf den Auftakt, und wir werden genauso mitfiebern, als wenn wir auf dem Platz stehen würden", erklärt Robert Müller.

"Beide sind super drauf und in überragender Form"

Auch für "Wieme" ist die Zwangspause kein Grund, sich hängen zu lassen: "Ich bin nicht der Typ, der sich darüber großartig Gedanken macht. Das ist abgehakt. Ich versuche, permanent Gas zu geben. Aber klar ist es schade, dass ich in Bochum nicht dabei sein kann. Doch wir drücken dem Team die Daumen."

Coach Wolfgang Wolf sind die Anstrengungen seiner beiden Gesperrten nicht entgangen. "Beide haben sehr gut trainiert. Sie sind super drauf und in einer überragenden Form. Es ist natürlich ein Problem, dass sie uns in Bochum fehlen", lobt der 54-Jährige das Duo.

Die bisherige Vorbereitung hat aber auch bei Robert Müller ihre Spuren hinterlassen. "Man merkt es derzeit in den Beinen. Aber das gehört dazu", so der 25-Jährige. Für Wiemann kommt zusätzlich noch die Umstellung von Innen- auf Rechtsverteidiger hinzu. "Das ist schon etwas anderes. Da geht es an der Seitenlinie ständig rauf und runter. Der Trainer verlangt in jeder Halbzeit mindestens drei, vier Offensivaktionen. Doch Hauptsache ist, dass ich auf dem Platz stehe. Da ist es mir egal, auf welcher Position", betont der Blondschopf, der mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden ist: "Ich bin ganz gut drauf."

Müller muss sich im defensiven Mittelfeld großer Konkurrenz erwehren. Mit Neuzugang Marek Janecka und Youngster Edisson Jordanov sind zwei zusätzliche ernsthafte Kandidaten für die beiden Plätze in der Start-Elf aufgetaucht. Zudem buhlen auch Michael Blum und Dominic Peitz um einen Posten auf der "Sechs". "Der Kampf ist entbrannt. Es darf sich keiner ausruhen", sagt Wolf. Vor allem der vom FC Augsburg ausgeliehene Peitz hat Aufholbedarf - und seinen Stammplatz verloren. "Er muss enorm zulegen und eine deutliche Leistungssteigerung zeigen", so der Coach, der aktuell Janecka sowie Jordanov oder Müller auf der "Doppel-Sechs" sieht.

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