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Auf geht’s SSC: Die gelbe Wand steht hinter Euch : Die Chance beim Schopfe packen

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Heute ab 19 Uhr heißt es für die Schweriner Volleyballerinnen alles oder nichts. Sie müssen das dritte Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen den SC Potsdam gewinnen, damit der Traum von der Titelverteidigung weiterlebt.

svz.de von
erstellt am 09.Apr.2013 | 07:00 Uhr

Schwerin | Die Rechnung ist ganz einfach: Ein Sieg für Potsdam, einer für Schwerin. Heute Abend zählt in der Serie "Best of Three" im Play-off-Viertelfinale nur ein weiterer Erfolg für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. "Wir haben bislang eine sehr gute Saison mit überragenden Partien gespielt. Und bis hierher gab es zwei super spannende Spiele. Am Mittwoch geht es weiter", freute sich Schwerins Trainer Teun Buijs und atmete gleichzeitig nach dem hartumkämpften 3:2-Sieg in der zweiten Play-Viertelfinal-Partie gegen den SC Potsdam durch. So kommt es heute um 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund eben zum großen Showdown.

"Wir haben am Sonntag gezeigt, dass wir dem Druck standhalten können", so der niederländische SSC-Coach. Als seine Schützlinge im bevorstehenden Tiebreak mit dem Rücken zur Wand standen, packten sie ihr bestes Volleyball aus. Und das wollen sie heute Abend von Beginn an zeigen und mit der weit über die Landesgrenze hinaus vielzitierten "gelben Wand" im Rücken die Kräfteverhältnisse gerade rücken. "Wir glauben an uns, wissen, dass wir ein super Team sind, das es schaffen kann! Außerdem haben wir den Heimvorteil auf unserer Seite, den wir nutzen wollen, nutzen müssen und - ich bin mir sicher - auch nutzen werden!", so der Meistercoach, der genau wie sein Team den Doublegewinn aus Pokalsieg und Meisterschaft des Vorjahres liebend gern wiederholen will.

SSC-Fans sicher: "Am Mittwoch geht es noch besser"

Auch sein Gegenüber sendet eine Kampfansage: "Wir glauben an unsere Chance und werden alles probieren. Wenn wir noch einmal ans Limit gehen können, sind wir mit Schwerin auf einer Ebene. Ich bin fasziniert von den bisherigen beiden Partien", so Potsdams Trainer Alberto Salomoni. Allerdings war sein Team eben in den beiden Viertelfinal-Begegnungen am Limit, Schwerin bei weitem noch nicht. So wäre alles andere als der Einzug ins Meisterschafts-Halbfinale für den Titelverteidiger eine böse Überraschung. Zu souverän agierte der Pokalsieger in der Bundesliga-Hauptrunde - war das Nonplusultra bei nur zwei Niederlagen (2:3 gegen Wiesbaden und das 1:3 am grünen Tisch gegen Vilsbiburg wegen Stromausfalls in der Arena). So sind sich auch die Anhänger sicher, die am Sonntag in Potsdam nach dem Erfolg erst einmal tief Luft holten und auf der Rückfahrt im Fanbus von Sewert-Reisen bei den Partyhits mitsangen: "Am Mittwoch geht es noch besser."

Sie blicken dabei bereits auf das mögliche Halbfinale. Da wird es richtig interessant. Die schon feststehenden Halbfinalisten VC Wiesbaden und Dresdner SC werden heute genauso nach Schwerin wie nach Vilsbiburg schauen. Denn nicht nur der Bundesliga-Primus auch der Hauptrunden-Zweite Rote Raben Vilsbiburg muss gegen VT Aurubis Hamburg ins Entscheidungsspiel. Erst nach Beendigung beider Partien stehen die Halbfinals fest.

Da drücken die Schweriner Anhänger den Elbestädterinnen die Daumen. Und das aus einem ganz eigennützigen Grund. Wenn sich der SSC durchsetzt - woran hier ja keiner zweifelt - und auch Hamburg, dann treffen die beiden Nordlichter in der Vorschlussrunde aufeinander. "Das wäre reisetechnisch super. Wiesbaden ist ein bisschen weit weg." Fest steht nur: Die Schwerinerinnen wären am Freitag in der heimischen Arena im ersten Halbfinal-Spiel in der Serie "Best of Three" auf jeden Fall Gastgeber - ob nun gegen Hamburg oder Wiesbaden. "Ich habe im Moment keine Zeit dazu, mich damit zu beschäftigen. Das beginnt erst am Mittwoch nach dem Spiel gegen Potsdam", so Teun Buijs, der aber eines mit seinem niederländischen Humor bemerkte: "In fünf Wochen ist die Saison sicherlich vorbei."

Noch Tickets an der Abendkasse

Der SSC weist darauf hin, dass es an der Abendkasse zumindest noch Stehplatzkarten und möglicherweise noch eine Rest-Sitzplatzkarten gibt. Auf jeden Fall rechnet der Verein mit einer vollen Halle.

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