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SSC gewinnt Vorbereitungsturnier in Breslau : Deutscher Doublesieger kommt in Schwung

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Teil eins ihrer Testspiel-Reise meisterten die Volleyballerinnen des Schweriner SC am Wochenende mit Bravour. Der Pokalsieger und Meister verließ die Halle beim polnischen Erstligisten Gwardia Wroclaw als Turniersieger.

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erstellt am 01.Okt.2012 | 10:38 Uhr

Breslau/Schwerin | Teil eins ihrer Testspiel-Reise meisterten die Volleyballerinnen des Schweriner SC am Wochenende mit Bravour. Der deutsche Pokalsieger und deutsche Meister verließ die Halle beim gastgebenden polnischen Erstligisten Gwardia Wroclaw als Turniersieger.

Am Samstag setzte sich die Mannschaft von Trainer Teun Buijs gegen den Bundesliga-Konkurrenten Rote Raben Vilsbiburg mit 3:0 (19, 17, 18) und gegen den aserbaidschanischen Vertreter Azeryol Baku (ehemals Baki Baku) mit 3:0 (17, 24, 16) durch. Auf Baku-Seite gab es ein Wiedersehen mit Außenangreiferin Vendula Adlerova, die in der Sasion 2010/2011 für den Schweriner SC am Netz stand.

Gestern Nachmittag verloren dann die Mecklenburgerinnen knapp gegen den Gastgeber 2:3 (22, -21, -18, 23, -3). Durch den ersten Satzgewinn allerdings stand der deutsche Doublesieger als Turnier-Erster fest. "Wir haben in den ersten beiden Spielen viel Druck gemacht - mit dem Aufschlag und im Angriff. Man muss aber auch sagen, dass Vilsbiburg nicht mit seiner ersten Zuspielerin Lena Möllers gespielt hat. Sie sind noch nicht so weit wie wir in der Abstimmung. Im dritten Spiel haben wir, nachdem wir den ersten Satz gewonnen hatten, sehr viel gewechselt", berichtete Teun Buijs am Handy.

Der Niederländer nutzte das Turnier, um auch ein paar Varianten auszuprobieren. Im ersten Match agierte er mit Lisa Thomsen auf der Liberoposition, in der zweiten Partie übernahm diesen Part Janine Völker. Gestern war Lisa Thomsen wieder dran, da Janine schon auf dem Rückweg nach Schwerin war, da sie heute eine Prüfung schreibt.

Und die gelernte Mittelblockerin Anja Brandt durfte auf der Diagonal-Position ran. "Das hat sie richtig gut gemacht. Sie hat ja in den vergangenen Jahren an der Seite von Paty (Patricia Thormann - d. A.) viel gelernt. Sie ist auch zu Recht als wertvollste Spielerin beim Turnier in Polen ausgezeichnet worden." Einen Vorteil hat diese Alternative noch: Mit Quinta Steenbergen (1,89 Meter groß) und Lucia Hatinova (1,92) in der Mitte sowie Anja Brandt (1,93) auf Diagonal "haben wir einen Riesenblock. Da ist es für die anderen nicht so einfach, daran vorbeizukommen."

Jetzt bleiben die SSC-Volleyballerinnen noch im polnischen Twardogora, bestreiten dort bis Donnerstag ein Trainingslager. Von dort geht es direkt ins sächsische Dippoldiswalde zum nächsten Vorbereitungsturnier. Heute haben die Spielerinnen frei. "Wir wollen nach Breslau zum Sightseeing. Und irgendwas anderes lassen sich die Mädels bestimmt noch einfallen", so SSC-Athletik-Coach Michael Döring.

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