Deutsche U 21 will ins WM-Finale

<strong>Kevin Wölbert</strong> führt das deutsche Auswahlteam an. <foto> michael nast</foto>
Kevin Wölbert führt das deutsche Auswahlteam an. michael nast

svz.de von
08. Juli 2010, 12:40 Uhr

güstrow | Diesen Sonnabend dröhnen die Motoren ab 21 Uhr im Güstrower Speedwaystadion. Es geht um den Einzug ins Weltmeisterschafts-Finale der U-21-Teams. Die fünf nominierten deutschen Fahrer haben sich dann internationalen Kontrahenten zu stellen, von den einige das erste Mal in der Barlachstadt sind, andere jedoch das Oval an der Plauer Chaussee sehr gut beherrschen.

Die dänische U-21-Nationalmannschaft wird von Patrick Hougaard angeführt, der beim diesjährigen Pfingstpokal nur knapp den Sieg verpasste, aber deutlich seine Klasse zeigen konnte. Neben ihm wird Michael Jepsen Jensen, der beim Osterpokal seinen kämpferischen Fahrstil präsentierte, im Team stehen. Aber auch die anderen Dänen Peter Kildemann, Lasse Bjerre und Rene Bach, der sich gerade für das Junioren-WM-Finale qualifiziert hat, verfügen schon über reichlich internationale Erfahrung.

Das trifft auch auf die Vertreter der Speedwaynation Schweden zu, die in die Barlachstadt reisen. Allen voran scheint Dennis Andersson in bestechender Form zu sein, denn er gewann gerade sein Einzel-Halbfinale zur U-21-WM. Seine Teamkollegen am Sonnabend in Güstrow sind Kim Nilsson, Linus Sundström, Simon Gustafsson und Ludvig Lindgren.

Dagegen sind die Slowenen, dritter Gegner der Güstrower im Halbfinale, in der Besetzung Aleksander Conda, Matija Duh, Samo Kukovica, Nejc Malesic und Aljosa Remih wahrscheinlich nicht ganz so stark einzuschätzen.

Dennoch bleibt die Herausforderung für das deutsche Team mit Güstrows Bundesligakapitän Kevin Wölbert, Frank Facher, Max Dilger, Erik Pudel und Kai Huckenbeck doch gewaltig. Sie müssen mindestens den 2. Platz und dann mindestens 47 Laufpunkte erringen, um ins Weltfinale einziehen zu können.

Für dieses gesetzt ist bereits Gastgeber Großbritannien, dazu kommt Polen als Sieger des ersten Halbfinales. Und mit dem Sieger zieht auch die punktbeste zweitplatzierte Mannschaft des Güstrower Semifinals in den Endlauf ein. Bisher hat diese Position Australien mit 46 Zählern inne.

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