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Mittelfeldmann stark verbessert : Der neue "Leo" Haas inspiriert Hansa

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Leonhard Haas ist im Vergleich zur abgelaufenen Saison kaum wiederzuerkennen. Der 31-Jährige ist dabei, sein erstes durchwachsenes Jahr beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock vergessen zu machen.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 07:19 Uhr

Rostock | Selbstbewusst, laufstark, einfallsreich und passsicher - Leonhard Haas ist im Vergleich zur abgelaufenen Saison kaum wiederzuerkennen. Der 31-Jährige ist dabei, sein erstes durchwachsenes Jahr beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock vergessen zu machen. Der Routinier nimmt eine Führungsrolle im jungen Team ein und versucht als Ideen- und Taktgeber, das Offensivspiel der Ostseestädter zu initiieren und zu ordnen.

Zwar kam "Leo" in der vergangenen Serie auf 21 Einsätze, oftmals liefen die Partien aber an ihm vorbei. Nur eine Vorlage stand zu Buche. In dieser Saison hat er diese Quote bereits nach drei Auftritten verdoppelt. "Wir spielen jetzt einen anderen Fußball, gehen viel mutiger zu Werke. Das ist auch die Einstellung, die wir Spieler an den Tag legen müssen. Jeder soll Bälle fordern. Dementsprechend tun wir uns alle dann leichter", erklärt der Mittelfeldmann, der in der Zentrale ein tolles Gespann mit dem montenegrinischen Nationalspieler Milorad Pekovic bildet.

Entwicklung verläuft in die positive Richtung

Beim 3:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart II glänzte Haas auch als Standardschütze, bereitete so das wichtige 2:1 durch den griechischen Neuzugang Nikolaos Ioannidis vor. Allerdings will der Kicker den guten Start mit sieben Punkten aus drei Partien und Platz vier nicht überbewerten. "Es ist noch früh in der Saison. Wir müssen weiter daran arbeiten, besser und konstanter Fußball zu spielen. Aber ich denke, dass wir uns in die positive Richtung entwickeln", so der gebürtige Rosenheimer (Bayern).

Nach dem verkorksten Spieljahr 2012/13, als er mit dem FCH nur auf einem enttäuschenden zwölften Rang landete, ist Leonhard Haas trotz des schwungvollen Auftakts noch vorsichtig. "Im ersten Heimspiel lief es noch nicht rund. In der zweiten Partie war es schon besser, und jetzt haben wir uns wieder gesteigert. Das sehen auch die Zuschauer. Es ist dann auch nicht so schlimm, wenn man mal Fehler macht. Das Wichtigste ist, dass man es versucht. Ich weiß nicht, ob es uns immer gelingt, doch wir werden es in jedem Fall immer versuchen", verspricht der 113-fache Zweitliga-Spieler.

Am Sonnabend wartet mit dem Auftritt beim Zweiten VfL Osnabrück der erste Härtetest für die neuformierte Hansa-Truppe. "Was gibt es Schöneres als solch eine Partie. Darauf freut man sich, zumal wir mit den Vorzeichen von zwei Siegen und einem Unentschieden dort hinfahren können", sagt Haas, der dann abschließend doch das neugewonnene Selbstvertrauen demonstriert: "Wir müssen auch dort unseren eigenen Spielstil finden. Was der Gegner macht, ist egal. Osnabrück hat eine gute Mannschaft, mischt vorne mit. Doch wir wollen etwas holen."

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