zur Navigation springen

Hansa: Sebastian Pelzer lässt sich nicht ausbremsen : Der "harte Hund" kehrt zurück

vom

Wenn Sebastian Pelzer an den 30. März 2013 zurückdenkt, werden beim Kapitän des FC Hansa böse Erinnerungen wach. Damals zog sich der Abwehrmann beim VfL Osnabrück die bislang schwerste Verletzung seiner Laufbahn zu.

svz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 06:44 Uhr

Rostock | Wenn Sebastian Pelzer an den 30. März 2013 zurückdenkt, werden beim Kapitän des FC Hansa böse Erinnerungen wach. Damals zog sich der Abwehrmann im Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück die bislang schwerste Verletzung seiner Laufbahn zu. Nach einem Zweikampf erlitt er Ende der ersten Halbzeit einen Zehbruch, biss jedoch bis zu seiner Auswechslung in der 54. Minute die Zähne zusammen. Doppelt bitter: Hansa unterlag trotz einer 2:0-Führung noch mit 2:3, musste gar den entscheidenden Gegentreffer in der Nachspielzeit hinnehmen. Heute (14 Uhr Osnatel-Arena), gut viereinhalb Monate später, kehrt Pelzer mit den Rostockern an die Bremer Brücke zurück. "Mal sehen, vielleicht finde ich ja dort beim Warmmachen meinen verlorenen Zeh wieder", scherzt der 32-Jährige.

Der "harte Hund" hat seine schwere Verletzung längst abgehakt und schaut nur nach vorne: "Darüber denke ich nicht nach. Ich gehe einfach in das Spiel, will mein Bestes geben, meine Mannschaft anführen und dort etwas mitnehmen", sagt Pelzer gewohnt selbstbewusst.

Tatsächlich können die Rostocker - anders als in der vergangenen Saison - mit breiter Brust nach Osnabrück reisen. Nach drei Spielen ist der Drittligist noch ungeschlagen, mischt wie sein heutiger Kontrahent, dem zum Auftakt drei Siege in Folge gelangen, ganz vorne mit. "Tabellarisch ist das Duell für mich zweitrangig. Wir stehen erst am Anfang unserer Entwicklung und müssen Schritt für Schritt denken. Ich freue mich auf das Stadion und

die Stimmung, die dort herrscht", misst "Pelle" der Partie keine außergewöhn liche Bedeutung zu.

Auch Trainer Andreas Bergmann will in der Frühphase der Saison von keinem Spitzenspiel sprechen. "Es ist einfach eine schöne Konstellation, dass jetzt schon der Zweite den Vierten empfängt. Das sollte für Emotionen auf und neben dem Feld sorgen. Ich hoffe, dass wir da unsere Leistung abrufen, dann kann es ein intensives und enges Spiel werden", so der Hansa-Coach, der den VfL beobachtet hat: "Nach den Abgängen, die sie zu beklagen hatten, war mit diesem Saisonstart nicht zu rechnen. Dennoch überrascht es mich nicht, dass sie im oberen Drittel stehen. Sie sind gut besetzt."

Pelzer sieht die eigene Entwicklung der neu formierten Ostseestädter positiv. "Was die Jungs im Training abliefern, ist teils stärker als das, was sie im Spiel zeigen. Die Kunst liegt darin, die Leistung konstant abzurufen. Dann wird es auch positiv

enden", sagt der Kapitän, der sich nach seinem Zusam-

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen