SV Post Schwerin : Der erste ist schon weg

Sein letztes Spiel im Post-Dress: Benjamin Meschke  am vergangenen Mittwoch beim Punktspiel gegen den Bergischen HC. Dietmar Albrecht
Sein letztes Spiel im Post-Dress: Benjamin Meschke am vergangenen Mittwoch beim Punktspiel gegen den Bergischen HC. Dietmar Albrecht

Das war zu erwarten: Nach dem Insolvenzantrag des Handball-Zweitligisten Post Schwerin sind die Spieler auf der Suche nach neuen Vereinen. Benjamin Meschke ist der erste und garantiert nicht der Letzte der geht.

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24. September 2012, 10:29 Uhr

Schwerin | Das war zu erwarten und ist den Spielern nicht zu verdenken: Nach dem Insolvenzantrag vom Freitag für den Wirtschaftsträger des Handball-Zweitligisten Post Schwerin wegen "wegen drohender Zahlungsunfähigkeit" sind die Spieler auf der Suche nach neuen Vereinen. Und der erste ist praktisch weg: "Ich habe Friedrich Diestel (Post-Geschäftsführer - d. A.) informiert", bestätigt der zum Saisonstart vom HC Empor Rostock nach Schwerin gewechselte Benjamin Meschke gestern auf Nachfrage. Mit seinem Berater sei er "in guten Gesprächen, aber es ist noch nichts unterschrieben", so "Benni" der ergänzt: "Ich spiele garantiert nicht bis zum Schluss für Post. Wir sind doch nur noch Kanonenfutter, dass bringt keinen weiter."

Wer jemals beim SV Post gehofft haben könnte, mit der Spitzfindigkeit einer "drohender Zahlungsunfähigkeit" die Insolvenz bis April noch abzuwenden - was in dem Fall theoretisch möglich wäre - und so noch die Kurve zu bekommen, der kann dies glatt vergessen. Mit wem will Schwerin in Liga zwei denn weiterspielen? Meschke wird garantiert nicht der Letzte sein, der aus dem Post-Desaster für sich die Konsequenzen zieht…

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