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Heute: Schweriner SC gegen Dresdner SC : "Das wird jedenfalls eine enge Kiste"

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Meister SSC gegen Vize Dresdner SC - der Spieltag der Volleyballerinnen bietet den Kracher schlechthin. In der Vergangenheit lieferten sich beide Mannschaften packende Duelle - und das wird auch diesmal so sein.

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erstellt am 25.Jan.2012 | 04:51 Uhr

Schwerin | Meister Schweriner SC gegen Vize Dresdner SC - der heutige Bundesliga-Spieltag der Volleyballerinnen bietet den Kracher schlechthin. In der Vergangenheit lieferten sich beide Mannschaften packende Duelle - und das wird auch heute ab 19 Uhr in der Arena am Lambrechtsgrund so sein. "Gegen Dresden ist es immer etwas Besonderes. Es wird interessant und jedenfalls eine enge Kiste", mutmaßt SSC-Zuspielerin Denise Hanke und fügt an: "Das Spiel wird uns zeigen, wo wir im Moment stehen. Aber die Play-offs (ab Ende März - d. A.) werden noch eine ganz andere Geschichte."

Für den Schweriner Trainer Teun Buijs kam es in den vergangenen Tagen darauf an, die beste Taktik gegen Dresden auszuloten. "Mal sehen, ob es reicht. Alle Teams wollen sich eine gute Ausgangsposition für die Play-offs verschaffen." Derzeit steht Dresden hinter Vilsbiburg auf Rang zwei, zwei Punkte dahinter folgt der SSC auf Platz drei.

"Beide Teams haben sich in den vergangenen Wochen weiterentwickelt", weiß Denise Hanke. Das resultiert sowohl beim SSC als auch beim DSC gerade aus der Erfahrung in der Champions League. "Beide haben zuletzt in der Gruppenphase ein sehr gutes Spiel gemacht", meint die 22-Jährige. Schwerin verlor knapp mit 2:3 bei Eczacibasi Istanbul und schied aus der Königsklasse aus. Dresden gewann zu Hause gegen den türkischen Meister Fenerbahce Istanbul einen Satz und sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale. "Das Spiel gegen Dresden ist vom Niveau her sicher schon auf dem der Champions League." So können sich die Fans auf Volleyball vom Feinsten freuen.

Zuletzt hatten die Schwerinerinnen im deutschen Oberhaus mit Leverkusen, Sinsheim, VCO Berlin, Köpenick und Potsdam vermeintlich kleine Teams als Gegner. Und alle Spiele absolvierten die Buijs-Schützlinge souverän. Das war zu Anfang der Saison noch ganz anders. Da wackelte der deutsche Meister in diesen Partien, leistete sich immer mal eine Verschnaufpause.

Die ansteigende Formkurve der vergangenen Wochen soll auch heute gegen Dresden weiter nach oben zeigen. Aus SSC-Sicht hat man das 0:3 aus der Hinrunde längst abgehakt. Damals waren die Mecklenburger von diversen Personalsorgen arg gebeutelt und aufgrund dessen längst noch nicht eingespielt. "Es wird darauf ankommen, wer das beste Niveau abrufen, also die zuletzt gezeigte Leistung von A nach B transportieren kann. Ich bin da sehr optimistisch", weiß Schwerins Zuspielerin, die natürlich auf die riesige Unterstützung der Fans hofft.

Die 22-Jährige, die zuletzt hervorragend Regie führte, steht heute sicherlich im Mittelpunkt, ebenso wie ihr Gegenüber Mareen Apitz. Beide Zuspielerinnen haben bereits etliche Erfahrung als Nummer zwei hinter der gebürtigen Schwerinerin Kathleen Weiß in der DVV-Auswahl. "Gegen Dresden denke ich aber nicht an die Nationalmannschaft. Ich gucke in jedem Spiel auf die Zuspielerin, das ist immer hilfreich und man kann viel lernen. Es ist wichtig zu wissen, wie die andere tickt. Ich beschäftige mich viel damit", erläutert die gebürtige Berlinerin, die jüngst immer besser ihre Mittelblockerinnen Berit Kauffeldt, Anja Brandt oder Hanne Haugen Aas mit gutem Kurzpassspiel einsetzte. Weiter spielen heute: Köpenick - Aachen; Münster - Potsdam; Suhl - Leverkusen; Stuttgart - Hamburg; Wiesbaden - VCO Berlin; Vilsbiburg - Sinsheim.

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