zur Navigation springen
Sportticker

18. November 2017 | 22:50 Uhr

"Das wird ein Riesen-Spektakel"

vom

svz.de von
erstellt am 25.Apr.2013 | 08:55 Uhr

Schwerin | "Natürlich gegen Dresden, ist ja mal was Neues", scherzte gestern Vormittag Libero Lisa Thomsen, um dann fröhlich zu verkünden: "Das wird ein Riesen-Volleyball-Spektakel." Zum dritten Mal in Folge trifft der Schweriner SC im Finale um die deutsche Meisterschaft auf den Dresdner SC. Die Sachsen setzten sich am Mittwochabend bei den Roten Raben Vilsbiburg im entscheidenden dritten Halbfinalspiel mit 3:0 (18, 21, 21) durch.

Aus Schweriner Sicht kann man bei dieser neuerlichen Ansetzung im Kampf um die Meisterschale nur das Motto ausgeben: Aller guten Dinge sind drei. Unvergessen die beiden vergangenen Jahre, als man jeweils in Dresden den Titelgewinn perfekt machte. "Man denkt da schon mal ans letzte Jahr. Aber ich hoffe, wenn wir Meister werden, dann zu Hause", meinte Außenangreiferin Anne Buijs. Auch die zweite Zuspielerin Tanja Joachim kann sich dem nur anschließen: "Es wäre mal total toll, vor unseren Fans den Titel zu holen. Zwar hat dann unser Reinigungspersonal viel zu tun, aber ich denke, das werden sie dann schon gern machen." In den vergangenen zwei Jahren klebte der Boden in der Dresdner Margon-Arena nach den zahlreichen Sektduschen ohne Ende.

Doch bis dahin liegt noch ein weiter Weg vor den SSC-Damen. In diesem Jahr wird der Titel im Modus "Best of five" ausgetragen. Von morgen bis zum 11. Mai könnten eben fünf Spiele anstehen. "Das kann richtig anstrengend werden. Aber die Männer spielen diesen Modus ja auch und müssen da durch…", flachste Tanja Joachim. Ebenso sieht Lucia Hatinova in dieser Serie keinerlei Probleme. "Best of five ist nichts Ungewöhnliches. In Österreich habe ich vergangene Saison gar Best of seven gespielt", so die Diagonalspielerin. Nur Anja Brandt gab unumwunden sympathisch zu: "Ich finde das ein bisschen viel."

Nichtsdestotrotz, egal welcher Modus gespielt wird, ob mit Meisterrunde, nur normaler Hin- und Rückrunde, zwei Siege mit eventuellem Golden Set, oder eben die Play-off-Serie mit Best of - der SSC schaffte es in allen Varianten, den Titel in die MV-Landeshauptstadt zu holen. So geht die Mannschaft von Trainer Teun Buijs jedenfalls mit großem Selbstvertrauen in die Finalserie und setzt abei auf ihre Fans, "die uns schon die ganze Saison super unterstützt haben", so Lisa Thomsen und Lucia Hatinova meinte nur: "Die gelbe Wand ist sicher geil wie immer."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen