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Morgen das Play-off-Halbfinale: SSC empfängt Vilsbiburg : "Das wird alles eine Kopfsache"

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Morgen Abend geht es mit der ersten Partie des Play-off-Halbfinales für die Volleyballerinnen des Schweriner SC weiter. Um 19 Uhr kommen die Roten Raben Vilsbiburg in die Arena am Lambrechtsgrund.

svz.de von
erstellt am 03.Apr.2012 | 12:09 Uhr

Schwerin | Nach der Nervenschlacht im Rückspiel des Play-off-Viertelfinales gegen den VfB Suhl (17:15 im Golden Set) geht es morgen Abend mit der ersten Halbfinal-Partie für die Volleyballerinnen des Schweriner SC weiter. Um 19 Uhr kommen die Roten Raben Vilsbiburg in die Arena am Lambrechtsgrund.

Und diese beiden Schwergewichte des deutschen Damen-Volleyballs standen sich schon vor genau einem Monat im DVV-Pokal-Endspiel gegenüber. "Für uns ist der Pokalsieg sehr wichtig gewesen. Ich denke, es wird alles wieder eine Kopfsache", meint SSC-Zuspielerin Denise Hanke und verweist da rauf, dass man beim Pokalerfolg die besseren Nerven gehabt hat und man ja auch das Bundesliga-Rückspiel in der Normalrunde in Vilsbiburg gewonnen hat. Und nach der Partie gegen Suhl steht sowieso fest, dass der amtierende Meister Nerven wie Drahtseile hat. "Das war vom Kopf her das Härteste."

Doch Vilsbiburg ist nochmals ein anderes Kaliber wie die Thüringerinnen. Auch Vilsbiburg zeigte im Viertelfinale starke Nerven, nachdem die Raben gegen Wiesbaden im Rückspiel auch in den Golden Set gehen mussten. "Die Tagesform entscheidet. Vom Spielerischen her sind wir beide wohl auf einem Niveau. Aber für uns ist es wichtig, zu wissen, dass wir eben extrem enge Spiele für uns entscheiden können", so Denise Hanke, die heiß auf die Titelverteidigung ist. "Auch wenn wir schon Pokalsieger sind, jetzt will man auch noch mehr." Und da wollen die SSC-Damen morgen Abend schon mal den Grundstein für legen. Mit einem Erfolg im Halbfinal-Hinspiel wäre es einfacher, "dann steht man nicht ganz so unter Druck. Aber Druck ist immer da. Das zweite Spiel müssen wir ja dann auch noch gewinnen", sagt die 22-Jährige.

Ob es ein Vorteil ist, diesmal das Hinspiel zu Hause zu absolvieren? Denn damit hat Schwerin ja beste Erfahrungen in der Vorsaison gemacht. Erst im Halbfinale die Roten Raben und dann im Endspiel den Dresdner SC. Mit jeweiligen Heimsiegen im Rücken war man auch auswärts eine Macht. "Ich weiß gar nicht, wie rum ich es lieber hätte. Aber den Golden Set zu Hause zu spielen, wäre schon besser. Aber soweit wollen wir es eigentlich ja gar nicht kommen lassen." Und Denise gibt noch ihre Marschroute aus: "Jetzt ist der Punkt wirklich gekommen, wo wir uns bewusst werden müssen, jedes Spiel ist ein Endspiel. Das kitzelt noch ein paar mehr Prozent heraus."

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