Das Wetter dreht durch

<strong>Am Sonnabend </strong>gab es ein Unwetter in Belek. Sogar Pflanzenkübel vor dem Eingang des Hotels IC Santai kippten um.
1 von 6
Am Sonnabend gab es ein Unwetter in Belek. Sogar Pflanzenkübel vor dem Eingang des Hotels IC Santai kippten um.

svz.de von
13. Januar 2013, 06:49 Uhr

Am Sonnabend drehte in Belek das Wetter durch. Okay, die Woche über war es teilweise sehr windig und auch empfindlich kalt gewesen, doch schien die ganze Zeit die Sonne. Am letzten kompletten Tag des Trainingslagers aber brach das Chaos aus: Sturm, sintflutartige Regenfälle, ein Gewitter, das mittags einsetzte und um Mitternacht noch immer anhielt, damit einhergehend Stromausfälle und Handy-Netz-Zusammenbrüche. Angesichts dessen kam es einem Wunder gleich, dass der FC Hansa an diesem üblen Unwettertag sein zweites Testspiel des Camps manierlich über die Bühne brachte. In der Zwischenzeit war aus dem lieblichen Palmenpark rund um den großen Pool des Mannschaftshotels die "Anatolische Seenplatte" geworden: Alles überschwemmt, das Wasser stand so hoch, dass keiner der Wege zum Strand mehr passierbar war, es strömte sogar schon durch die Türen in das IC Santai hinein, und im Restaurant regnete es kräftig durch.

30 Kilometer weiter in Antalya wurde wegen der entfesselten Naturgewalten ein Abflug nach dem anderen gestrichen. Da kam im Rostocker Lager in Anbetracht der für den nächsten Tag vorgesehenen Heimreise doch etwas Unruhe auf. Gestern aber hatte sich die Lage normalisiert. Und so kehrte Hansa am Abend planmäßig nach Hause zurück. Ich auch.

Weil ich im Gegensatz zu meiner Badehose ein gewisses kleines Stück Papier nicht verbummelte - den Zettel mit dem roten Stempel und dem Vermerk "Entrance and exit on the border for persons who travel with identification card", den ich bei der Einreise ausgefolgt bekam. Ihn bei der Passkontrolle vorweisen zu können, war die zweite Voraussetzung, um die Türkei wieder verlassen zu dürfen - neben den Witterungsbedingungen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen