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Warnemünde: Xtreme Coast Race : „Das ist etwas ganz Besonderes“

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Auf den ersten Blick haben die Disziplinen Laufen, Outrigger, Biken und Surfskifahren nur bedingt etwas gemeinsam. Xtreme Coast Race auf eine 88 Kilometer lange Strecke – so ein Rennen, gab es voher noch nicht.

svz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 10:48 Uhr

Auf den ersten Blick haben die Disziplinen Laufen, Outrigger, Biken und Surfskifahren nur bedingt etwas gemeinsam. Roman Klawun und sein Team von der Agentur Pro Event haben sich ein neues spannendes Rennen ausgedacht, bei dem diese Sportarten nun miteinander kombiniert wurden. Jeweils sechs Athleten aus jeder Sportart wagten sich gestern beim
Xtreme Coast Race auf eine 88 Kilometer lange Strecke – ein Rennen, das es vorher in dieser Form noch nicht gab.

Harte Bedingungen für die Wasser-Disziplinen
Spannung herrschte schon am Sonnabend, als die Teams ausgelost wurden. „Man merkte, dass die Sportler total fokussiert waren, als die Mannschaften feststanden. Untereinander kannten sich viele im Vorfeld nicht. Es war interessant zu sehen, wie sie sich abends noch zusammengesetzt haben und für das Rennen besprachen“, so Cheforganisator Klawun. Die Idee für diese bislang einmalige Veranstaltung kam ihm im vergangenen Jahr. Wasser- mit Land-Sportarten zu verbinden, das war das Ziel – und die Athleten nahmen das Konzept mit großer Begeisterung an. Klawun freute sich über die Resonanz: „Die Sportler haben nicht lange nachgedacht und sofort zugesagt. Die Kombination von solch verschiedenen Sportarten, das ist etwas ganz Besonderes.“

Das Rennen machte seinem Namen alle Ehre. Speziell die Starter in den beiden Wasser-Disziplinen kämpften mit schwierige Bedingungen. „Das war extrem. Der Wind kam schräg von vorne. Ich habe selten einen Wettkampf erlebt, der so hart war“, sagte der Vize-Europameister im Outrigger Lars Lindstädt.

Als Weltmeister im Xtreme Coast Race kann sich nun das „Team 5“, bestehend aus den Rostockern Karl Westphal, Lars Lindstädt, Thomas Winkelmann und Maik Lojak, betiteln. Sie erreichten das Ziel in einer Zeit von 5:35:29 Stunden. Am Ende lieferte sich Surfskifahrer Lojak einen Zweikampf mit Simon Petereit von „Team 2“, der nur sieben Sekunden nach Lojak eintraf. Soviel Spannung bis zum Schluss hatte keiner erwartet. „Ich hätte nie gedacht, dass das so eng wird. Das ist der Hammer“, freute sich Klawun.

Anders als bei den Mannschaften 5 und 2 lief bei „Team 4“ so gut wie alles schief. Nachdem Startläufer Carsten Tautorat das Rennen gesundheitlich bedingt abbrechen musste, verfuhr sich Biker Chris Plumeyer noch um zwei Kilometer, und auch Surfskifahrer André Rusch paddelte etwas zu weit. Trotzdem gab es eine gute Zeit: 6:37:15 h.

Klawun war letztlich unglaublich stolz auf das, was auf die Beine gestellt wurde: „Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass alles so gut geklappt hat.“
Im nächsten Jahr soll die Veranstaltung auf jeden Fall wiederholt – und der nächste Weltmeister im Xtreme Coast Race ermittelt werden.

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