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SSC-Volleyballerinnen morgen gegen Constanta : Das i-Tüpfelchen setzen

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Mit einem Sieg gegen den rumänischen Meister morgen in der Arena am Lambrechtsgrund können die Volleyballerinnen des Schweriner SC den vorzeitigen Einzug in die Play-offs der Champions League perfekt machen.

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erstellt am 04.Dez.2012 | 10:47 Uhr

Schwerin | Morgen heißt es hopp oder top für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. Sie weisen eine hervorragende Bilanz in der Champions League auf. Mit Siegen gegen Dinamo Kasan (3:2) und Tiboni Urbino (3:0) sowie einer knappen 2:3-Niederlage gegen Tomis Constanta und dem 1:3 in Urbino stehen sechs Punkte für den deutschen Meister in der Vorrunde zu Buche. Damit nimmt die Mannschaft von Trainer Teun Buijs vor den beiden letzten Spielen in der Gruppenphase im Pool E Tabellenplatz zwei hinter dem russischen Champion ein. Einzig Constanta, das einen Punkt hinter Schwerin liegt, kann den Mecklenburgerinnen noch gefährlich werden.

Mit einem Sieg gegen den rumänischen Meister morgen in der Arena am Lambrechtsgrund (Beginn 19 Uhr) kann das Team um Kapitän Denise Hanke den vorzeitigen Einzug in die Play-offs der Champions League perfekt machen. Und realistisch ist das allemal. Denn in Rumänien verloren sie äußerst knapp im Tiebreak mit 15:17. Da schlugen sich die Buijs-Schützlinge aber eher selbst, als dass sich der Gegner so überragend präsentierte. Damals machte sich ein wenig das harte Programm bemerkbar. "Es war das dritte Fünf-Satz-Match in sechs Tagen. Im Tiebreak ist die Situation nicht einfach, eher schon stressig", hatte Teun Buijs seinerzeit analysiert. Zuvor musste seine Mannschaft in Hamburg und gegen Kasan über die volle Distanz gehen. Zudem hatte Schwerins Coach dort noch ganz arge personelle Probleme. Ihm fehlten die Möglichkeiten zum Wechsel. Mit den Verpflichtungen der Brasilianerin Sthéfanie Tiele Martins Paulino und Laeticia Moma Bassoko aus Kamerun sind Alternativen da, obwohl Letztere noch mehr Zeit benötigt als die Brasilianerin. Sie setzte der Niederländer in den vergangenen Spielen gegen Dresden und Vilsbiburg im Außenangriff ein. Die 1,91 Meter große Spielerin wechselt sich mit der 1,78 Meter großen Janine Völker am Netz ab, um den Block zu verstärken. In der Annahme und in der Feldabwehr ist jedoch das SSC-Eigengewächs wesentlich besser.

In Rumänien setzten die SSC-Damen die von ihrem Trainer ausgetüftelte Taktik ab dem zweiten Satz immer besser um. Obwohl dieser auch noch verloren ging, starteten die MV-Landeshauptstädterinnen eine fulminante Aufholjagd und standen in der Annahme besser, sodass sie auch das Angriffsspiel variabler gestalten konnten. Da gilt es morgen weiterzumachen.

Und mit der Erkenntnis, dass man auch im Hinspiel durchaus eine Chance gehabt hatte, und dem Selbstvertrauen aus den Siegen im DVV-Pokal-Viertelfinale gegen Dresden sowie dem Erfolg am Sonnabend in Vilsbiburg ist morgen der Einzug in die Play-offs der europäischen Königsklasse zum Greifen nah.

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