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FC Hansa Rostock : Boss Dahlmann erhöht den Druck

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Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, doch gemessen an der aktuellen Platzierung ist der FC Hansa Rostock nur noch die Nummer neun im Ostfußball. Und sogar alle drei Drittliga-Aufsteiger liegen vor dem FCH.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 07:15 Uhr

Rostock | Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, doch gemessen an der aktuellen Platzierung ist der FC Hansa Rostock nur noch die Nummer neun im Ostfußball. Die Zweitligisten Union Berlin, Cottbus, Aue und Dresden spielen eine Klasse höher, doch momentan rangieren zum Beispiel auch Halle, Chemnitz oder Erfurt vor den Ostseestädtern. Sogar alle drei Drittliga-Aufsteiger Kiel, Elversberg und Leipzig liegen vor dem FCH. Das kann sicherlich nicht im Sinne des Traditionsvereins beziehungsweise dessen Anspruch sein. Daher erhöht Rostocks Vorstandsboss Michael Dahlmann vor dem Heimspiel am Freitagabend (19 Uhr DKB-Arena) gegen den Vorletzten 1. FC Saarbrücken den Druck auf das Team. "Gegen Saarbrücken ist ein Sieg schon fast Pflicht", sagt der 35-Jährige.

Beim 0:2 am vergangenen Sonnabend in Duisburg war der Chef persönlich vor Ort und machte sich ein Bild von der Truppe. "Wir müssen die individuellen Fehler abstellen und die richtigen Konsequenzen ziehen", so der Vorstandsvorsitzende. Zudem vermisste er den letzten Willen und die Überzeugung im Spiel der Rostocker. "Mir haben die entscheidenden zehn Prozent gefehlt. In den ersten Spielen haben wir immer mit 110 Prozent gespielt und sind draufgegangen. Damit hatten wir Erfolg. Ich werde jedenfalls nicht so lange zuschauen wie im vorigen Jahr", erklärt Michael Dahlmann.

Auf dem Trainingsplatz der Ostseestädter ging es gestern heiß her, wenngleich Trainer Andreas Bergmann seinem Naturell treu bleibt: "In den Einheiten geht es immer volles Rohr, un-

abhängig davon, wie die Situation gerade ist. Ich halte auch nichts davon, jetzt aus einer emotionalen Durchgeknalltheit heraus irgendwelche Aktionen zu starten. Ich bin ja kein Schauspieler. Vor allem als Trainer darf man die Ruhe nicht verlieren", so der Chefcoach.

Nach nur vier von 21 möglichen Punkten aus den zurückliegenden sieben Partien - Halle holte im Vergleich dazu im selben Zeitraum 16 Zähler - ist auch Bergmann klar, dass der Druck auf die Mannschaft steigt. "Es ist ein steiniger Weg, und nun liegen eben mal zwei Steine im Weg. Die müssen wir jetzt wegräumen. Sicherlich kommt ein gewisser Druck auf, doch die Truppe muss damit umgehen. Daraus entwickelt sich dann Klasse", so der 54-Jährige, der eine einfache Lösung für den Weg aus dem Negativlauf hat: "Jeden Tag im Training arbeiten."

Fünf Kicker fehlen

Ronny Marcos, Mustafa Kucukovic (beide krank), Jörg Hahnel (privater Termin) sowie die beiden langzeitverletzten Johan Plat (Rückenbeschwerden) und Milorad Pekovic (Wadenbein) fehlten gestern beim Training.

Heute zwei Einheiten

Heute stehen zwei Einheiten um 10 und 14 Uhr auf dem Programm.

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