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Der Neuzugang beim FC Hansa Rostock : Blum soll Druck auf die Rechtsfüßer ausüben

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Durch die Verpflichtung von Michael Blum heizt Coach Peter Vollmann den Konkurrenzkampf im Mittelfeld gehörig an. Der wurde nicht als Bankdrücker, sondern als Wunschspieler und damit als potenzielle Stammkraft geholt.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:11 Uhr

Rostock | Das Mittelfeld war das Prunkstück des FC Hansa in der Hinrunde der 3. Fußball-Liga. Björn Ziegenbein, Mohammed Lartey und Tobias Jänicke erzielten mit 20 Treffern die Hälfte aller Hansa-Tore, fielen zudem durch eine hohe Variabilität auf. Durch die Verpflichtung von Michael Blum heizt Coach Peter Vollmann den Konkurrenzkampf in der Zentrale aber gehörig an: "So soll es sein. Das ist doch nur eine ganz normale Situation. Man muss ja auch sagen, dass wir eine Menge Glück hatten und sich im Mittelfeld niemand verletzt hat."

Fakt ist, dass Blum nicht als Bankdrücker, sondern als Wunschspieler Vollmanns und damit als potenzielle Stammkraft geholt wurde. "Wir wollten einen Linksfuß zu unseren drei Rechtsfüßern und hoffen, dass er seine Stärken auch einbringen wird. Er ist schnell und kann gute Flanken schlagen. Ich denke, dass Michael für die Mannschaft noch ganz wertvoll wird", erklärt Rostocks Chefcoach.

Bleibt die Frage, wer dem 22-Jährigen weichen muss. Bislang begann meist Tobias Jänicke im linken Mittelfeld, tauschte aber auch meist mehrmals während der Partien mit Björn Ziegenbein (rechts) die Seiten. Eine Tatsache, die das Spiel der Ostseestädter unausrechenbarer machte. "Wir können ja auch mit vier Mittelfeldspielern in einem 4-1-4-1-System agieren", sagt Vollmann, der sich alle Möglichkeiten offen hält. "Um herauszufinden, was am besten passt, haben wir im Trainingslager in Spanien zwei Testpartien. Dort muss sich dann das Team für den Start gegen Erfurt finden", so der Trainer.

Denkbar wäre auch, dass Jänicke in den Angriff neben Marcel Schied rutscht. "Das ist eine Variante", bestätigt Vollmann. Zumal FCH-Manager Stefan Beinlich verkündete, dass kein neuer Stürmer mehr geholt werden soll, wenngleich Rostocks Coach darauf verweist, dass die Ostseestädter den Transfermarkt ständig im Auge haben werden: "Das ist ja sozusagen eine der Chefaufgaben, auch im Vorgriff auf den Sommer."

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