zur Navigation springen

Freundin Conni und deren Sohn begleiten den wechselnden Post-Trainer : Beuchler: "Ich bin froh, dass sie mitkommt"

vom

Kisten packen ist dieser Tage angesagt bei Dirk Beuchler. Der Trainer des Handball-Zweitligisten Post Schwerin wechselt zur neuen Saison ins Ostwestfälische zum Erstligisten TBV Lemgo.

svz.de von
erstellt am 10.Jun.2011 | 06:21 Uhr

Schwerin | Kisten packen ist dieser Tage angesagt bei Dirk Beuchler. Der Trainer des Handball-Zweitligisten Post Schwerin wechselt zur neuen Saison ins Ostwestfälische zum Erstligisten TBV Lemgo. Beuchlers Nachfolger beim SV Post wird - auch das ist längst bekannt - Christian Prokop (SC Magdeburg II).

Mit dabei beim Beuchler-Umzug wird auch ein besonders gutes "Stück" Mecklenburg sein - seine Freundin Conni aus Klein Rogahn sowie deren Sohn (kommt in die 2. Klasse). Kommenden Dienstag geht`s wegen des Brückentages in MV mit dem Sohnemann nochmals extra nach Lemgo, "damit er sich seine künftige neue Schule ansehen kann. Ich hoffe, sie gefällt ihm so gut wie Conni und mir die neue 130 Quatratmeter große Wohnung in Lemgo mit einen großen Garten direkt dran", sagt der 40-Jährige.

Bei der Vertragsunterzeichnung beim TBV am 22. März hoffte Beuchler, "dass die Lebensgefährtin mit umzieht". Hier in Schwerin hatte er eine Wohnung auf dem Obotritenring, sie ihr Zuhause vor den Toren der Landeshauptstadt in Klein Rogahn. In der 27 500-Einwohnerstadt Lemgo ziehen sie erstmals zusammen.

Dirk Beuchler gibt gern den Coolen. Und doch merkt man, der einstige Weltklasse-Kreisläufer für Wallau-Massenheim, Nettelstadt sowie in Spanien bei Pamplona ist stolz wie Bolle. Er bekennt freiweg: "Ich bin froh, dass sie mitkommt! Es war für sie keine leichte Entscheidung." In der Tat will solch ein Schritt wohl überlegt sein. Nach mehreren Jahren in Norwegen erst seit zweieinhalb Jahren wieder zurück in der Heimat, heißt es nun für Conni erneut umzuziehen. "Sie kommt im August nach, wegen der Arbeit geht es nicht anders", so Beuchler, der seinen Umzugswagen für den 30. Juni bestellt hat.

Das (Handball-)Sprungbrett Schwerin ermöglichte dem in Mainz Aufgewachsenen schneller als auch von ihm gedacht den Trainertraum in der Beletage des deutschen Handballs. "Ende Januar rief mich Fynn Holpert (TBV-Geschäftsführer - d. A.) an, da dachte ich erst, er will sich zu einem Zweitligaspieler erkundigen." Doch man wollte den Trainer für einen sportlichen Neuanfang hin zu "jungen deutschen Spielern" beim einstigen "TBV Deutschland" mit den Stars Zerbe, Baur, Schwarzer, Kehrmann & Co.. Die Chance will Beuchler ab Juli beim Schopf packen. "Vom ersten Drittel der 2. Liga zur 1. Liga ist schon ein großer Schritt. Aber ich traue ihn mir zu!"

Zugleich vergisst der Rhein-Hesse aber nicht zu betonen, wie wohl er sich in Schwerin gefühlt habe. "Die zwei Jahre sind sehr gut gelaufen. Mit der Mannschaft, dem Verein", um dann nochmals explizit zu betonen "vor allem mit der Mannschaft ist es menschlich sehr gut gelaufen. Und auch sportlich war das erste Jahr mit Platz drei sehr gut. Jetzt gab es ein bisschen Probleme." Die Postler wurden "nur" Achter, obwohl man Anfang Februar noch Dritter war, am Ende fehlten vier Zähler zu Position drei. Woran lags? "Mit Murawski, Chantziaras und Riha kamen drei Spieler relativ spät zu uns. Das brauchte dann seine Zeit, damit sie richtig fit waren bzw. ins Mannschaftsgefüge passten. Ein Knackpunkt im Saisonverlauf waren die drei Auswärtsspiele im Februar/März am Stück in Nordhorn, Altenholz und Hildesheim sowie die Partie bei Magdeburg II. Davon wollten wir ein, zwei Partien gewinnen, es wurde ein Nuller. Zudem fehlten die Alternativen mit nur fünf Rückraumspielern, darunter drei vom Stamm." Doch unterm Strich steht die sichere Qualifikation zur eingleisigen 2. Liga. Saison-Auftrag erfüllt!

Auch in Lemgo will er "den Weg meiner altenJungs weiter aufmerksam verfolgen und bei TBV-Auswärtsfahrten die Videos von den Post-Spielen anschauen. Ich traue meiner Ex-Truppe in der neuen Liga Platz acht bis zwölf zu."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen