FC Hansa Rostock : Berger braucht ab und an einen Tritt in den ...

<strong>Der gebürtige Wiener Denis Berger</strong> (r., im Duell mit Edisson Jordanov) kommt mit der deutschen Lebensweise primaklar: 'Mittlerweile lebe ich ja länger hier als in Österreich.' <foto>Georg Scharnweber</foto>
Der gebürtige Wiener Denis Berger (r., im Duell mit Edisson Jordanov) kommt mit der deutschen Lebensweise primaklar: "Mittlerweile lebe ich ja länger hier als in Österreich." Georg Scharnweber

Hansas Neuzugang Denis Berger und Trainer Wolf ticken auf der gleichen Wellenlänge. "Er weiß, wie er mich anpacken muss, ab und an brauch ich auch mal einen Tritt in den Arsch", sagt der Kicker.

svz.de von
14. Juni 2012, 08:33 Uhr

Ros-tock | "Das war eines meiner schönsten Tore", sagt Denis Berger, Neuzugang vom Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Gemeint ist sein Treffer in der 90. Minute zum 3:2-Sieg von Kickers Offenbach über die Ostseestädter im September 2010 als der 29-Jährige und seinen jetzigen Mitspieler Jörg Hahnel mit einem gefühlvollen Heber überwand. Am Ende brachte dieser Erfolg Trainer Wolfgang Wolf (damals Coach bei den Hessen) und Denis Berger nichts ein. Hansa stieg auf, Offenbach landete auf Platz sieben. Wolf wurde bei den Kickers im Februar 2011 entlassen, Berger wechselte im Sommer 2011 nach Bochum. Ein Jahr später sind die beiden in der Hansestadt wieder vereint. "Es war klar, dass ich den VfL verlassen werde. Und wenn ich in die 3. Liga gehe, dann nur zu Rostock mit der Option auf die 2. Liga und wegen dem Trainer", so der Kicker, der fast schon im vergangenen Winter beim FC Hansa gelandet wäre. "Das war schon ein Thema. Doch Bochum hat mich nicht gehen lassen", verrät der Mittelfeldmann.

Wolf und Berger ticken auf der gleichen Wellenlänge. "Er weiß, wie er mich anpacken muss, um das Beste aus mir herauszuholen. Ich brauche das Vertrauen des Trainer, aber ab und an auch mal einen Tritt in den Arsch", sagt der Kicker, der seine Stärken in der Offensive hat. "Denis muss den Spaß am Fußball wieder finden. Unser Ziel ist es, dass er die Form erreicht, die er in Offenbach hatte. Dort war er Publikumsliebling", so der Chefcoach.

Nach einer weniger erfolgreichen Saison in Bochum, in der er bei 17 Einsätzen zwölfmal eingewechselt wurde, will Denis Berger jetzt wieder durchstarten und hat sich auch schon gut eingelebt: "Es ist ganz schön hier. Die Stadt ist sehr angenehm. Jetzt könnte nur noch ein bisschen besseres Wetter werden. Damit man auch mal an den Strand gehen kann."

Und eine Wohnung fehlt noch damit Freundin Deana aus Bochum nachkommen kann: "Doch scheint das nicht einfach zu sein. Zudem suchen wir alle ja fast das Gleiche."

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