FC Hansa Rostock : Beim Laktattest blüht der Flachs

Trainer Marc Fascher muntert beim gestrigen Laktattest im Leichtathletikstadion seinen Stürmer Johan Plat auf, dem nach dem Pieks ins Ohr das Blut bis zum Hals hinunterläuft. Rechts hören Michael Blum und Sebastian Pelzer zu.Georg Scharnweber
Trainer Marc Fascher muntert beim gestrigen Laktattest im Leichtathletikstadion seinen Stürmer Johan Plat auf, dem nach dem Pieks ins Ohr das Blut bis zum Hals hinunterläuft. Rechts hören Michael Blum und Sebastian Pelzer zu.Georg Scharnweber

Laktattest Nummer zwei gestern bei den Fußball-Profis des FC Hansa. Trotz der Belastung war die Stimmung bei den Hanseaten sowie dem Labor-Team prächtig, der Flachs blühte.

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12. September 2012, 10:24 Uhr

Rostock | Laktattest Nummer zwei 2012/13 gestern bei den Fußball-Profis des Drittligisten FC Hansa im Rostocker Leichtathletikstadion. Keineswegs hatte der neue Trainer Marc Fascher diese Maßnahme angeordnet, weil er womöglich dem Fitnesszustand der Mannschaft misstraute oder kontrollieren wollte, ob sein Vorgänger ordentliche Arbeit geleistet hat - nein, jener selbst, Wolfgang Wolf, hatte den Termin anberaumt, als er noch im Amt war.

Fascher: "Das ist ja durchaus üblich, dass man nach dem Test in der Vorbereitung später noch mal eine Kontrolle macht. Für mich ist das natürlich vorteilhaft, da ich so von jedem den Ist-Stand bekomme." Er werde sich die Ergebnisse in Ruhe anschauen, "aber für ein endgültiges Feedback muss ich die Jungs erst mal im Spiel gesehen haben".

Die Stimmung bei den Hanseaten sowie dem Team von der Laborpraxis für Sport- und Leistungsdiagnostik Dr. Tilo Sasse war trotz der Belastung (zum Abschluss des Programms galt es vier Runden, also insgesamt 1600 Meter, bei einem Tempo von 16 km/h durchzuhalten) prächtig, der Flachs blühte. So versuchte der holländische Stürmer Johan Plat Co-Trainer Steffen Baumgart davon zu überzeugen, dass die Niederlande schon mal 10:0 gegen Deutschland gewonnen hätten ("Im Baseball"). Und der "Doc" begrüßte den vom Laktattest stets wenig begeisterten Torwart Jörg Hahnel (30) mit den Worten: "Na, Jockel, du hast dir deinen Lebensabend auch anders vorgestellt."

Was die Anstrengungen betrifft, so brachte sie Keeper Kevin Müller mit den Worten "Diese Sch… jedesmal!" auf den Punkt, als er es hinter sich hatte. Ein Schrei auch der Befreiung und Erleichterung, es wieder mal überstanden zu haben - bis Januar 2013…

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