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FC Hansa Rostock : Bei Hansa ist zu oft die Hand im Spiel

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Osnabrücks Staffelt verwandelte am Wochenende den von Trapp verursachten Handelfmeter und leitet die 2:3-Niederlage des FC Hansa ein. Es war bereits der sechste, der in dieser Saison gegen den FC Hansa verhängt wurde!

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erstellt am 04.Apr.2013 | 10:03 Uhr

Rostock | Marc Fascher war es nicht müßig, mehrfach zu wiederholen: "Das passt in unsere Situation, dass es mal wieder, ich betone, mal wieder einen Handelfmeter gegen uns gab. Das war der gefühlte 130. in dieser Saison…", kommentierte der Hansa-Trainer den Strafstoß, der dem VfL Osnabrück das zwischenzeitliche 2:2 bescherte und damit die bittere 2:3-Niederlage der Rostocker einleitete.

"Übeltäter" war erneut Maurice Trapp. Der Innenverteidiger warf sich einem Schuss von Marcus Piossek entgegen und bekam den Ball an den Ellenbogen, sodass Referee Dietz keine Wahl blieb, als auf den Punkt zu zeigen.

Kurios: Der Handelfmeter in Osnabrück war bereits der sechste, der in dieser Saison gegen den FC Hansa verhängt wurde! Allein in den vergangenen neun Partien war viermal im Rostocker Strafraum die Hand im Spiel. Zuletzt patzte Stürmer Collin Quaner gegen Wacker Burghausen im eigenen Sechszehner, wobei Keeper Johannes Brinkies den folgenden Strafstoß parierte und damit den 1:0-Sieg der Nordostdeutschen rettete.

Fascher kritisiert Maurice Trapp

Dagegen kosteten die Handelfmeter beim Chemnitzer FC (zum 1:2-Endstand, Verursacher Leemans), gegen Preußen Münster (zum 0:1/Trapp) und in der Hinrunde bei Preußen Münster (zum 2:2/Pelzer) den FC Hansa wertvolle Punkte. Hinzu kommen drei Foulelfmeter, die die Rostocker verursachten. Dem stehen nur zwei Foulstrafstöße gegenüber, welche die Mannschaft in dieser Spielzeit zugesprochen bekam - macht in der Summe eine Elfmeter-Statistik von 2:9.

Da drängt sich die Frage auf, ob das Team benachteiligt wird, einfach nur Pech hat oder auch eigenes Unvermögen eine Rolle spielt? "Der Elfer in Chemnitz war unberechtigt, die anderen drei kann man geben", sagte Fascher und nahm in für ihn ungewohnter Art und Weise auch seinen eigenen Spieler in die Pflicht. "Da musst Du Dich anders anstellen. Das ist teils selbst verschuldet. Dann muss man eben die Konsequenzen tragen", kritisierte der FCH-Coach den Aussetzer von Innenverteidiger Trapp, der in Osnabrück die 14. Saisonniederlage einleitete.

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