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FC Hansa Rostock : "Baumi" traf vor 15 Jahren bei St. Pauli

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Die Kicker Dietmar Hirsch, Steffen Baumgart und Markus Beierle haben eine große Gemeinsamkeit. Ihnen gelang während ihrer Zeit bei Hansa Rostock jeweils ein 1:0-Siegtreffer in Duellen mit dem Erzrivalen FC St. Pauli.

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erstellt am 20.Apr.2012 | 10:00 Uhr

Ros-tock | Die ehemaligen Hansa-Kicker Dietmar Hirsch, Steffen Baumgart und Markus Beierle haben eine große Gemeinsamkeit. Ihnen gelang während ihrer Zeit beim Rostocker Traditionsverein jeweils ein 1:0-Siegtreffer in Duellen mit dem Erzrivalen FC St. Pauli. Die beiden Letztgenannten sorgten sogar 1997 und 2001 im Hamburger Millerntor-Stadion für Jubelstürme der Weiß-Blauen. "Baumi" - aktuell Co-Trainer in Rostock - erinnert sich: "Ich bin damals zur zweiten Hälfte eingewechselt worden, hatte mich zuvor beim Warmlaufen schon nett mit den Pauli-Fans unterhalten. In der besagten Szene kam der Ball von Sergej (Barbarez - d. Red.), und ich habe ihn mit links unter dem Körper von Thomforde (damaliger Keeper des FC St. Pauli - d. Red.) hindurchgeschossen."

Für den FC Hansa war es am 24. April 1997 ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Der Konkurrent dagegen stieg am Saisonende ab.

Fast auf den Tag genau 15 Jahre später - Sonntag ab 13.30 Uhr - kämpfen beide Clubs in der 2. Liga um einen Relegationsplatz - jedoch einen unterschiedlichen. Während der FCH (17./26) über den Umweg Rang 16 und anschließend in zwei Duellen gegen den Dritten der 3. Liga die Klasse halten will, hofft St. Pauli (5./56) noch auf Platz drei (Relegation gegen den Drittletzten der 1. Liga) und den Sprung ins Oberhaus. "Ich freue mich auf diese Partie. Es waren stets heiße Spiele. Die Atmosphäre ist immer etwas Besonderes, auch wenn man als Gast aufläuft. Das sind eben Duelle, von denen man immer sagt, dass man den Kopf oben behalten muss und Eier zeigen kann", sagt Baumgart.

Für beide Vereine steht eine Menge auf dem Spiel. Die Drucksituation sieht der 40-Jährige aber weder positiv noch negativ: "Im Fußball geht es immer um etwas, vor allem ums Image. Ich bin lange dabei und habe auf dem Platz noch keine Mannschaft erlebt, die eine Partie abgeschenkt hat."

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