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Hansa: Peter Vollmann zieht Fazit des Trainigscamps : Angst vor dem Schnupfen

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Das siebentägige Trainingslager des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock im südspanischen Antequera bei Malaga ist bereits wieder vorbei. Unser Mann vor Ort, André Gericke, sprach mit dem Trainer Peter Vollmann.

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erstellt am 20.Jan.2011 | 12:25 Uhr

Antequera | Das siebentägige Trainingslager des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock im südspanischen Antequera bei Malaga ist bereits wieder rum.

Unser Mann vor Ort, André Gericke, sprach mit Trainer Peter Vollmann.

Wie fällt Ihr Fazit aus? Am ersten Tag wirkten Sie angesichts des ramponierten Übungsrasens ziemlich angefressen.

Vollmann: Der Platz entscheidet nicht, ob es ein gutes oder schlechtes Trainingslager war. Da gibt es ganz andere Dinge. Zum einen geht es darum, dass die Mannschaft jetzt vielleicht noch geschlossener ist als sie es vorher war. Und auf der anderen Seite beschäftigen wir uns gar nicht mit solchen Dingen, sondern versuchen das Beste daraus zu machen. Das muss man ja auch in den Spielen machen, wenn es mal nicht läuft oder unvorhersehbare Sachen passieren.

Wer hat sich besonders hervorgetan?

Die Vorbereitung war relativ kurz. Aber René Lange hat dazugewonnen, was wir eigentlich so nicht erwartet hatten. Er ist näher an der Mannschaft dran. Ich freue mich, dass Lucas Albecht auf dem aufsteigenden Leistungsast ist und eine Alternative darstellt.

Und auch Hendrik Großöhmichen, den wir am Wochenende wahrscheinlich im hin teren Bereich der Viererkette brauchen, hat einen Schritt nach vorn gemacht. Oder auch Robert Müller hat sich sehr gut entwickelt.

Was hat Ihnen überhaupt nicht gepasst?

Wenn ein Spieler den richtigen Aufwand vermissen lässt oder sich schlecht auf eine Einheit vorbereitet. Dann muss man mit ihm reden, dass er alle Dinge hinten anstellt und das große Ziel im Blick hat, in der Rückrunde über 30 Punkte zu kommen.

Gibt es Verlierer der Vorbereitung?

Ich habe es in der Besprechung schon zur Mannschaft gesagt: Kevin Pannewitz hat sich nicht genug angestrengt. Von einem jungen Spieler habe ich mehr erwartet, dass er angesichts der Konkurrenz mehr an Aufwand betreibt, sich klarer und deutlicher zeigt.

Sie sagten, ein Wintertrainingslager bringt fünf bis acht Punkte. Bleiben Sie nach den sieben Tagen von Antequera bei dieser Einschätzung?

Ja, das kann man weiterhin so sagen. Wichtig ist jetzt nur, dass keiner einen Schnupfen kriegt.

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