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FC Hansa Rostock : Angeschlagene Führungsspieler

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Vom fünfköpfigen Mannschaftsrat des FC Hansa plagt sich derzeit lediglich Ken Leemans nicht mit persönlichen Wehwehchen herum. Das passt in die laufende Saison 2012/13 die bislang alles andere als rund läuft.

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erstellt am 21.Aug.2012 | 08:08 Uhr

Rostock | Nur sieben Punkte aus fünf Partien und Platz zehn, hinzu kommt das Pokal-Aus gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:3). Für den Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock läuft es in der Saison 2012/13 bislang alles andere als rund. Der Rückstand zum Spitzenduo Unterhaching und Osnabrück beträgt bereits sechs Zähler. Nicht nur deshalb ist die kommende "englische" Woche mit drei Partien - in Darmstadt und Burghausen sowie zu Hause gegen Wehen Wiesbaden - in sieben Tagen von richtungweisender Bedeutung. Doch ausgerechnet vor diesen schweren Aufgaben plagen sich vor allem die so genannten Führungsspieler des FCH mit persönlichen Problemen herum. Vom fünfköpfigen Mannschaftsrat - Jörg Hahnel, Sebastian Pelzer, Matthias Holst, Mohammed Lartey und Ken Leemans - stand nur Letztgenannter im Vergleich mit den Pfälzern auf dem Platz. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht", sagte der Belgier, der erstmals als Kapitän auflief. Dabei ist er in der Rangliste hinter Pelzer und Holst eigentlich nur die Nummer drei. "Ich möchte Verantwortung übernehmen. Dazu brauche ich die ,Binde’ nicht", so Leemans, der sicher auch am Sonntag in Darmstadt den defensiven Abräumer im Mittelfeld des FC Hansa geben wird.

Ob die übrigen Leader auf dem Platz, im Kader stehen oder überhaupt mit auf die Reise nach Süd-Hessen und Bayern gehen, ist mehr als fraglich.

Jörg Hahnel, der zu Saisonbeginn das Duell um die Nummer eins im Hansa-Tor erneut gegen Kevin Müller verlor, verpasste wegen einer Rückenverletzung das Pokalduell mit dem FCK und saß daher noch nicht einmal auf der Auswechselbank.

Spielgestalter Mohammed Lartey steht aufgrund von Schambein-Beschwerden definitiv nicht zur Verfügung. Mit einer Rückkehr des Regisseurs rechnet FCH-Trainer Wolfgang Wolf frühestens zum Rückrundenbeginn, sofern die Heilung optimal verläuft.

Auch der eigentliche Kapitän Sebastian Pelzer war am Sonntag nicht auf dem Platz. Der 31-Jährige, der die Liga-Partie gegen Chemnitz (0:0) wegen Magen-Darm-Problemen verpasste, wurde erneut vom aufstrebenden Youngster Ronny Marcos ersetzt. Trotz eines Fehlers, der zum 0:2 führte, machte der Nachwuchsmann seine Sache gut und wurde dafür auch vom Publikum mit einer Menge Szenenapplaus bedacht.

Zudem macht Matthias Holst eine Bauchmuskelzerrung zu schaffen. Der Abwehrchef soll aber heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ob es bis Sonntag reicht?

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