Abschied aus der 2. Liga mit Remis gegen Fürth

Marek Mintál (rechts) hatte  gestern einen eher unauffälligen Anteil am 2:2 zum Saisonabschluss gegen den Meister der 2. Bundesliga Greuther Fürth – bis er 22 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit aus der Drehung Maß nahm und die Kugel zum Endstand in den Gäste-Kasten nagelte. Damit wurde der Slowake zugleich mit insgesamt sechs Treffern  bester Torschütze des FC Hansa 2011/12 vor Freddy Borg (5). Georg Scharnweber
Marek Mintál (rechts) hatte gestern einen eher unauffälligen Anteil am 2:2 zum Saisonabschluss gegen den Meister der 2. Bundesliga Greuther Fürth – bis er 22 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit aus der Drehung Maß nahm und die Kugel zum Endstand in den Gäste-Kasten nagelte. Damit wurde der Slowake zugleich mit insgesamt sechs Treffern bester Torschütze des FC Hansa 2011/12 vor Freddy Borg (5). Georg Scharnweber

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06. Mai 2012, 07:40 Uhr

Rostock | Mit einem 2:2 (0:1) gegen Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth nahm der FC Hansa gestern Abschied aus der 2. Fußball-Bundesliga.

Im Vergleich zum 4:5 beim 1. FC Union Berlin, das den Abstieg besiegelte, hatte Trainer Wolfgang Wolf seine Anfangsformation auf gleich fünf Positionen verändert. Er vergönnte dem als Nr. 1 in die Saison gestarteten Kevin Müller noch einmal einen Einsatz. Sein Keeper-Kollege Hahnel nahm ebenso auf der Bank Platz wie Pelzer und Wiemann. Neben Kevin Müller standen Starke, Blum sowie Jänicke neu in der Start-Elf - und Mohammed Lartey, nach seiner langwierigen Schambein-Verletzung.

Da es sportlich nichts mehr zu entscheiden gab, konzentrierte sich das Geschehen in Richtung Abstimmung der Rostocker Bürgerschaft. Wie ein Mann hoben die gut 14 000 Zuschauer ihre überdimensionalen "Stimmzettel" empor, sagten Ja zu ihrem von der Insolvenz bedrohten Verein.

Auf dem Rasen neutralisierten sich beide Mannschaften. Jede besaß ihre Möglichkeiten. So stand Semmer fünf Meter vor dem Tor nicht im Abseits und war darüber wohl so überrascht, dass er verzog (3.). Ein Kopfball von Gusche senkte sich gefährlich in Richtung Dreiangel herab (27.). Lartey hätte volley nach schöner Vorarbeit von Starke den Ausgleich erzielen können, wurde aber geblockt (39.).

Die Chancen der Greuther waren hochkarätiger. Sie hätten höher als 1:0 (der völlig blank stehende Nöthe traf aus Nahdistanz/35.) führen können. Gleich nach der Pause drehte Fürth auf. Die Weiß-Blauen überstanden die Druckphase der Gäste und machten sich auf den Weg zum Ausgleich. Nach knapp einer Stunde erreichten sie das Ziel. Lartey führte eine Ecke kurz aus zu Jänicke, dessen Flanke verlängert Robert Müller mit dem Kopf, und Gusche nickt ein - 1:1 (59.). Lange hielt der Gleichstand nicht an. Sararer brachte die Gäste erneut in Front (68.). In der Schlussminute erzielte Mintal mit einem Knaller das 2:2.

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