FC Hansa Rostock : Abrokat treibt Suche nach Vorstands-Chef voran

<strong>Thomas Abrokat</strong>, der neue Aufsichtsratschef des FC Hansa Rostock.<foto>Archiv</foto>
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Thomas Abrokat, der neue Aufsichtsratschef des FC Hansa Rostock.Archiv

Der FC Hansa treibt seine Suche nach einem neuen Vorstands-Chef voran. Diese Personalie soll spätestens Ende Februar abgeschlossen sein. Etliche Bewerbungen liegen vor - dennoch lassen sich die Verantwortlichen Zeit.

svz.de von
22. Januar 2013, 09:30 Uhr

Rostock | Der FC Hansa Rostock treibt seine Suche nach einem neuen Vorstands-Chef voran. "Wir wollen diese Personalie spätestens Ende Februar abschließen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Abrokat. Zwar seien in den vergangenen Wochen etliche Bewerbungen eingegangen, dennoch wollen sich die Verantwortlichen bei der Suche nach einem passenden Kandidaten Zeit lassen. "Wir schießen da nicht aus der Hüfte. Ich habe gestaunt, wie viele Bewerbungen über den Jahreswechsel auf meinem Tisch landeten. Wir müssen aber eine Lösung finden, die zu uns passt", sagte Abrokat.

Der alte Vorstand um den Vorsitzenden Bernd Hofmann sowie die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder Sigrid Keler (Finanzen) und Dr. Peter Zeggel (Marketing) waren im Dezember 2012 unter den Eindrücken der Mitgliederversammlung Ende November zurückgetreten. Danach hatten Interimsmanager Juri Schlünz, Aufsichtsratsmitglied Jan-Hendrik Brincker sowie der neue Vorstand Sport, Uwe Vester, die Geschäfte kommissarisch übernommen.

Die Neubesetzung stellt für den Drittligisten vor allem in finanzieller Hinsicht einen Drahtseilakt dar. "So attraktiv sind wir nicht mehr. Viele Bewerber haben von Hansa noch das Bild eines Erstligisten im Kopf. Entsprechend sind ihre Vorstellungen", so der Aufsichtsrats-Chef, dem bei der Bestellung der neuen Vorstandsposten eine ähnliche Lösung wie in der Vergangenheit vorschwebt. "Ich hätte gerne vier Leute am Tisch. Neben dem hauptamtlich tätigen Vorsitzenden sowie Uwe Vester würde ich mir zwei ehrenamtliche Vorstandsmitglieder wünschen. Diese könnten auch aus den Reihen der derzeitigen Belegschaft kommen."

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