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22. November 2017 | 12:24 Uhr

6:0 – Hansa ohne Mühe in Gnoien

vom

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2013 | 08:15 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa ist im Landespokal-Viertelfinale der Rolle des haushohen Favoriten gerecht geworden. Mit 6:0 (3:0) setzte er sich vor 2500 Zuschauern im Stadion an der Windmühle beim Gnoiener SV, Sechster der Landesliga Ost, durch.

Von der Start-Elf des 2:0 im Punktspiel gegen Borussia Dortmund II war nicht viel übrig geblieben. Nur Humbert, Smetana, Trapp und Zolinski begannen erneut. Erfreulich: Jordanov lief nach über halbjähriger Verletzungs-Zwangspause erstmals wieder für das Profi-Team auf. Auch Quaschner, der seit dem Trainingslager in der Türkei außer Gefecht war, kehrte zurück. Als Kapitän führte Smetana die Truppe aufs Feld.

Gnoien stand tief, machte die Räume eng, legte große Disziplin an den Tag und überstand so die Anfangsviertelstunde schadlos. Doch dann ging es schnell: Jordanov, kurz darauf vom Stadionsprecher als „Edisson Radonov“ angesagt, erzielte das 1:0 (16.). Quaschner (21.) – er war zudem zweifacher Vorbereiter – und Smetana (23.) ließen weitere Tore folgen.

Anschließend wurde es langweilig. Hansa brach sich im weiteren Verlauf bis zur Pause geradezu einen ab, rannte sich oftmals in den dicht gestaffelten Reihen der Blau-Gelben fest. Die Luft war raus, die Partie frühzeitig entschieden. Blieb die Frage, ob dem Siebtligisten aus dem östlichen Landkreis Rostock wenigstens das Ehrentor vergönnt sein würde. Ziemlich dicht dran waren Koll (54.) und Peter (60.), aber letztlich sollte es nicht sein. Damit blieb der FC Hansa auch in seinem insgesamt achten Landespokal-Auftritt ohne Gegentreffer, das sind mittlerweile satte 720 Minuten, und freut sich auf das Halbfinale am 1. Mai bei Verbandsligist FSV Bentwisch.

In der zweiten Halbzeit übernahm Plat, der im Sturm Smetana ablöste, die Spielführerbinde. Die Rostocker erhöhten rasch auf 5:0. Es folgte jedoch eine enttäuschende Zehn-Minuten-Phase, in der der GSV unter anderem zu vier Ecken kam (insgesamt 7:4 für die Ostseestädter) und die Profis in echte Schwierigkeiten brachte.

Nachdem der angeschlagene Klement ausgeschieden war (70./die Gäste hatten schon dreimal gewechselt), musste der FCH die Partie mit einem Mann weniger zu Ende bringen. Adamyan erhöhte noch zum 6:0-Endstand (74.).

Für Belustigung sorgte abschließend ein Hund, der in der 83. Minute mitten in einem Gnoiener Angriff ins Spielgeschehen „eingriff“.

Hansa: Brinkies – Zolinski (46. Rilke), Grupe, Trapp, Marcos – Humbert, Klement – Jordanov, Adamyan – Quaschner (63. Starke), Smetana (46. Plat)
Weiter im Kader: Müller – Blum, Holst, Weilandt
Tore: 0:1 Jordanov (16.), 0:2 Quaschner (21.), 0:3 Smetana (23.), 0:4 Marcos (47.), 0:5 Klement (51.), 0:6 Adamyan (74.). Schiedsrichter: Michael Lübke (Bützow).
Zuschauer: 2500

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