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17-jähriger Ukrainer sichert sich den Auerhahn-Pokal

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erstellt am 13.Jun.2011 | 05:45 Uhr

Teterow | Ein noch weitgehend unbekannter Ukrainer hat sich überraschend in die Siegerliste des Teterower Auerhahn-Pokals eingetragen: Der erst 17-jährige Alexander Loktajev entschied am späten Samstagabend das spektakuläre Sechser-Finale im Bergring-Speedwaystadion souverän für sich. Allerdings dauerte es einige Zeit, bis der Erfolg des Bergring-Arena-Neulings feststand: Der Endlauf musste in der vierten von fünf Runden nach einem Sturz des Polen Adrian Gomolski abgebrochen werden. Erst nach einigem Hin und Her und der Weigerung der Fahrer, den Lauf zu wiederholen, entschied sich die Rennleitung, den Stand am Ende dieser Runde zu werten. Rang zwei ging an den völlig überraschten Briten Oliver Allen ("Ich liebe diese Bahn, fahre gerne hier. Es war ein toller Abend und ich komme gerne wieder!") vor Loktajevs Landsmann Andraj Karpov.

Bis dahin hatten die 7500 Zuschauer durchaus guten Sport gesehen. Als Beleg für die Ausgeglichenheit des Fahrerfeldes kann gelten, dass bereits nach dem zweiten Durchgang kein Fahrer die maximal erreichbare Punktzahl auf dem Konto hatte. Allerdings litten die Punktläufe ein wenig darunter, dass im Normalfall die Reihenfolge nach der Startkurve auch im Ziel Bestand hatte. Erst im Lauf 18 wurden die Fans zu Jubelbekundungen animiert, als Adrian Gomolski in atemberaubender Manier vom dritten Rang nach dem Start noch zum Laufsieg fuhr.

Einen solchen hatte der Liebenthaler Christian Hefenbrock in Lauf zwei eingefahren und damit den Grundstein zum Erreichen des Halbfinales gelegt. Dort war er auf Endlauf-Kurs, als er in der zweiten Kurve spektakulär stürzte. Die schlimmen Befürchtungen der Fans bewahrheiteten sich zum Glück nicht, winkend wurde "Hefe" in den Krankenwagen getragen. Dort soll er laut Veranstalter nach der Feststellung einer "leichten" Fußverletzung wieder entlassen worden sein.

Minuten zuvor war Tobias Kroner aus Dohren als Fünfter des ersten Halbfinales ausgeschieden. Mathias Schultz aus Stralsund hatte dies mit nur drei Laufpunkten deutlich verfehlt. "Ich komme mit der Bahn überhaupt nicht zurecht. Es ist einfach nicht mein Tag heute", kommentierte Schultz sein Abschneiden.

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