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0:2 bei Wacker: So kann es nicht weitergehen!

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erstellt am 29.Aug.2012 | 09:36 Uhr

Burghausen | 0:2 (0:1) - die Fußballer des FC Hansa verloren gestern Abend beim SV Wacker Burghausen ihr drittes von bislang vier Auswärtsspielen der Saison. Es war die wohl schwächste Leistung, die sie jemals in der 3. Liga zeigten. Wer angesichts eines solchen Auftritts jetzt noch vom Aufstieg redet, macht sich lächerlich. So kann es nicht weitergehen! Unfassbar, wie viele Hansa-Fans mitten in der Woche und bei der Entfernung (weit über 800 km von Rostock) trotzdem gekommen waren. Die Anhänger wollten sehen, dass sich ihre Mannschaft etwas zutraut, dass sie auf Sieg spielt. Davon konnte aber in keiner Weise die Rede sein. Es entspann sich eine eher zerfahrene Partie mit wenig Höhepunkten und um so mehr Freistößen im Mittelfeld (Haas sah nach zwei Fouls in rascher Folge früh Gelb/12.) sowie jeder Menge lang geschlagener Bälle.

Burghausen strahlte zunächst etwas mehr Torgefahr aus, doch es blieb auch hier bei Ansätzen: Kopfball Luz knapp daneben (9.), Schick ist allein durch, verhaspelt sich aber (13.). Der FCH meldete sich erstmals in der 25. Minute zu Wort, als Quaschner sehr schön Weilandt "losschickte", der allerdings aus halbrechter Position wenig überzeugend abschloss (übers Tor). Wenig später adressierte Haas einen hohen Ball an den emsigen Jordanov, der bekam von seinem Bewacher Strifler kräftig eins in den Rücken - Referee Robert Kempter meinte, das reicht nicht für einen Elfmeter (28.). In der Folge wurde Wacker stärker. Holz (35.) und gleich dreimal in zwei Minuten Luz (36., 37.) deuteten an, dass die Führung nur eine Frage der Zeit sei - kurz darauf fiel sie, als Schwarz in der Mitte frei durchbrach (41.). Gusche musste gar mit vollem Einsatz das 0:2 verhindern (42.).

Zur zweiten Halbzeit kam Holst für Gusche. Albrecht hingegen, dem leider gar nichts gelang, durfte sich 90 Minuten bemühen. Hansa schaffte es kaum mal bis zum Abschluss, wenn, dann geriet er fast schon kläglich (Weilandt/54.). Weder Albrecht (53.) und Mendy (54.) noch Quaschner (56.) kamen durch. In der 62. Minute kam Berger für Innenverteidiger Wolf. Es brachte alles nichts. Einzige Chance war eine Art Kung-Fu-Tritt vom Mendy nach Haas-Ecke (69./knapp vorbei). Die Rostocker waren zu schlecht, auch entschieden zu artig, um die Niederlage verhindern zu können. Höhepunkt: Trotz einer Viertelstunde Überzahl (76. Gelb-Rot Leberfinger) wurde sogar noch das 0:2 kassiert (81. Schmidt).

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