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Volleyball Auch Münster bremst SSC nicht

Von VOBE | 07.12.2016, 21:43 Uhr

Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen landen beim USC mit 3:0 (22, 23, 22) mit einiger Mühe den elften Saisonsieg

Auch Altmeister USC kann den SSC-Express nicht bremsen: Die Schweriner Bundesligavolleyballerinnen setzten sich gestern Abend beim Unabhängigen Sport-Club in Münster mit 3:0 durch und landeten im elften Saison-Pflichtspiel – acht in der Liga, drei im Pokal – den elften Sieg. Aber sowohl die Spieldauer von 87 Minuten als auch die knappen Satzergebnisse von 25:22, 25:23 und 25:22 für Schwerin zeigen, dass es für den Bundesliga-Rekordmeister einmal mehr ein hartes Stück Arbeit war.

Das bekam der SSC gleich bei den ersten Ballwechseln zu spüren. Aus einem 2:5 machten die Schützlinge von Felix Koslowski zwar noch bis zur ersten Technischen Auszeit ein 8:7, aber danach war der USC am Drücker. Viele einfache Schweriner Fehler sorgten dafür, dass Münster mit einem 16:13-Vorsprung in die zweite Regel-Auszeit ging. Erst danach fing sich Schwerin wieder. Ariel Gebhardt und Maren Brinker machten in dieser Phase je sechs ihrer an diesem Abend insgesamt 13 Punkte, letztlich hieß es nach dem zweiten Satzball 25:22 für Schwerin.

Auch in Durchgang zwei war der SSC bis zur ersten Technischen Auszeit im Vorteil. Aber erneut riss der Faden, die Fehler bei den blaugekleideten Mecklenburgerinnen häuften sich. Teilweise lag Münster mit vier Zählern in Front. Erst beim 18:18 war Schwerin wieder dran. Bis zum 23:23 blieb es eng, dann erzwang Maren Brinker beim ersten Satzball die 2:0-Führung.

Im dritten Satz schien der Schwerin-Express endgültig Fahrt aufgenommen zu haben. Vom 6:6 ging es hoch auf 12:6, dann hieß es sogar 19:11 – das sollte doch wohl reichen… Aber erneut leistete sich der SSC Fehler um Fehler, Münster witterte Morgenluft und holte Punkt um Punkt auf. Als aus einem 23:16 plötzlich ein 23:22 geworden war, ging noch einmal ein Ruck durch die Schweriner Mannschaft. Youngster Marie Schölzel erzwang den Matchball, denn Ariel Gebhardt eindrucksvoll aus der zweiten Reihe versenkte.

Eine Verschnaufpause bekommt der SSC nicht. Schon am Sonnabend um 19 Uhr gastieren die Roten Raben aus Vilsbiburg in der Palmberg-Arena.