zur Navigation springen

Demo in der Schweriner Innenstadt : Post-Fans kämpfen für ihren Verein

vom

Bitte an die Politik um Hilfe: Heute Demo in der Innenstadt, morgen Unterstützung beim Heimspiel. Lange war es sehr still in der Öffentlichkeit nach der Insolvenz des SV Post Schwerin. Jetzt zeigen die Fans Flagge.

svz.de von
erstellt am 05.Okt.2012 | 05:16 Uhr

Schwerin | Lange war es sehr still in der Öffentlichkeit nach der Insolvenz des wirtschaftlichen Trägers der Bundesliga-Handballmannschaft des SV Post. Jetzt zeigen die Fans Flagge, um nach der Pleite der SV Post Schwerin Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG den professionellen Handballsport in der Landeshauptstadt zu retten. In einem offenen Brief an Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Innen- und Sportminister Lorenz Caffier (CDU) und Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) werben sie um parteiübergreifende Hilfe. Für die Fans ist klar: "Unter der Insolvenz leidet der Nachwuchshandball, wenn es in Schwerin keinen Profihandball mehr geben wird. Handballsport gehört zur Landeshauptstadt wie das Schloss, die Seen und das Petermännchen. Beim Traditionsverein rückt der markante Stierkopf als Symbol für Stärke, Ausdauer und Durchhaltevermögen in den Vordergrund." Und genau dieses möchten die Fans mit Hilfe der Stadt- und Landespolitik wieder aufbauen.

"Wir bitten Sie, mit uns um den Erhalt des Traditionsvereins SV Post Schwerin zu kämpfen. Es kann nicht sein, das anderen, beispielsweise dem FC Hansa Rostock oder den P & S Werften geholfen wird, aber hier soll nichts passieren. Das können und wollen wir als Fans nicht akzeptieren und machen daher den Anfang und werden eine Spendenaktion ins Leben rufen", heißt es in der Erklärung der Fans.

Parallel rufen sie alle Sympathisanten auf, am Sonntag, 18 Uhr, die Mannschaft beim Heimspiel gegen TuS Ferndorf zu unterstützen und zuvor bereits am heutigen Sonnabend um 10 Uhr in der Mecklenburgstraße, Ecke Schlossstraße gemeinsam zu zeigen, "wie sehr wir hinter dem Verein stehen".

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen