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Sport

18. November 2017 | 11:28 Uhr

Redefin : Pferdesport vom Feinsten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

14. Auflage des Pferdefestivals Redefin wird am Wochenende wieder ein Renner: Rund 80 Reiter aus 15 Nationen in Springen und Dressur

svz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 11:58 Uhr

Das Pferdefestival Redefin, das von morgen bis Sonntag seine 14. Auflage erlebt, wird auch in diesem Jahr ein Leckerbissen des Pferdesports. Erneut als CSI** ausgeschrieben, zieht das Turnier wie immer die Reitelite an. Springreiter aus zwölf Nationen (inclusive Dressur sogar aus 15) haben gemeldet, von denen viele Redefin als „Einlaufturnier“ für das Hamburger Derby Ende Mai nutzen.

„Außerdem ist Redefin ja auch immer ein bisschen ein Duell des internationalen Feldes gegen die Mecklenburger Top-Reiter“, freut sich Veranstalter Paul Schockemöhle, der seit 2010 für das Pferdefestival den Hut aufhat, auf „guten Sport“ und zugleich über die Resonanz. „Wir haben mehr Probleme damit, Reitern absagen zu müssen, als damit, welchen hinterherzulaufen“, verkündet er nicht ohne Stolz.

Angeführt wird die nicht-mecklenburgische Elite vom Ex-Europameister und Sieger beim Redefiner Großen Preis der DKB 2012, Rolf-Göran Bengtsson (Swe), Markus Beerbaum (Thedinghausen), dem erst 18-jährigen irischen Wunderkind in Sachen Springreiten, Bertram Allen, sowie Hollands Olympia-Zweiten Maikel van der Vleuten.

Letzterer hat in den beiden Top-Springen des Festivals, dem Championat von Lübzer am Sonnabend und dem absoluten Höhepunkt, dem Großen Preis der DKB am Sonntag – beides übrigens Weltranglisten-Springen – einen besonderen Rucksack zu tragen. Denn da sein Vater Eric, der 2013 gleich beide Top-Springen für sich entschied, diesmal fehlt, steht der 26 Jahre alte Filius vor der schwierigen Aufgabe, die Titel für die Familie zu verteidigen.

MV hat mit André Thieme (Plau), Holger Wulschner (Groß Viegeln) und Thomas Kleis (Gadebusch) seine drei Derbysieger aufgeboten. Thieme gewann bekanntlich gleich dreifach (2007, 2008, 2011), Wulschner holte sich im Jahr 2000 die Siegerschleife in Hamburg-Klein Flottbek. Kleis war 2009 der Sieger.

Ausgeschrieben sind vier Touren mit je drei Springen: die kleine , die mittlere, die große sowie die Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Pferde. Neben den beiden Höhepunkten, dem Großen Preis der DKB und dem Großen Preis von Lübzer sind traditionell zwei Flutlichtspringen die Renner beim Publikum: das Barrierespringen morgen Abend sowie am Samstagabend das Speed-Derby um den Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern „MV tut gut“. Direkt vor Letzterem präsentiert die SVZ als treuer Partner die Show des Landgestüts Redefin, die sich diesmal um das Thema „Lützower Freikorps“ dreht.

Ebenfalls großer Sport ist im Dressurviereck mit den drei klassischen Championatsprüfungen Grand Prix de Dressage, Grand Prix Special und Grand Prix Kür zu erwarten. Neben der Qualifikation zum renommierten Nürnberger Burgpokal für sieben- bis neunjährige Pferde, dessen Finale im Dezember in Frankfurt/Main stattfindet, ist auch eine Qualifikation für das Bundeschampionat der Sechsjährigen ausgeschrieben.

Das ist ein Programm, das sich Team-Europameisterin Helen Langehanenberg (Billerbeck) ebensowenig entgehen lassen wollte wie die Derbysiegerinnen Heike Kemmer (Winsen) und Kathleen Keller (Harsefeld) oder auch Redefins Roland Volkmann und der mehrmalige Landesmeister Ronald Lüders (Plaaz) aus der MV-Streitmacht.

Tickets für die Tribüne kosten 10 (Freitag), 15 (Samstag) bzw. 23 Euro (Sonntag). Stehplätze sind wie immer kostenlos.

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