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FC Hansa Rostock : Nur 15 Minuten für das Selbstvertrauen

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Trotz der 1:3-Niederlage im Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigte sich der FC Hansa in der 1. Runde des DFB-Pokals formverbessert. Was bleibt, ist die Hoffnung, den Schwung in den Liga-Alltag mitzunehmen.

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2012 | 12:09 Uhr

Das Pokalspiel verloren, an Selbstvertrauen gewonnen: Trotz der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigte sich der FC Hansa in der 1. Runde des DFB-Pokals formverbessert. "Natürlich müssen wir uns unsere Fehler eingestehen, können aber auch das Positive mitnehmen", sagte Trainer Wolfgang Wolf nach dem Pokal-Aus gegen die "Betzebuben".

Tatsächlich waren beim Drittligisten nach der schwachen "Nullnummer" gegen den Chemnitzer FC kleine Fortschritte erkennbar. Da war ein Noël Alexandre Mendy, der in der Zentrale eine Halbzeit lang überzeugte. Da war ein Stephan Gusche, der in der Innenverteidigung ein solides Saisondebüt gab. Und schließlich ein Ronny Marcos, der trotz seines Aussetzers beim 0:2 erneut eine couragierte Leistung bot. "Aber diese Fehler muss man den jungen Spielern zugestehen", nahm der Trainer sein aufstrebendes Talent, das sogar Sebastian Pelzer auf der linken Seite zu verdrängen scheint, in Schutz.

Was bleibt, ist die Hoffnung, den Schwung in den Liga-Alltag mitzunehmen. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, das haben auch die Fans gesehen. Wir müssen jetzt weiter an uns arbeiten", sagte Ken Leemans. Ähnlich sah es Gusche: "Nachdem wir 0:2 hinten lagen, haben wir plötzlich befreit aufgespielt."

Für die Initialzündung sorgte einmal mehr Johan Plat, der den Rostockern mit seinem Blitztor für 15 Minuten neues Selbstvertrauen einhauchte. Zu spät, um die "clevereren und konterstarken Lauterer" (Wolf) noch in die Knie zu zwingen.

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