FC Hansa Rostock gegen Chemnitzer FC : „Nicht schlecht, wenn ein Törchen gelänge“

<fettakgl>Geht es bei den Chemnitzer Himmelblauen</fettakgl> für Trainer Fascher und dem FC Hansa  nach sechs sieglosen Spielen in Serie endlich wieder in die richtige Richtung? <foto> Andy Bünning</foto>
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Geht es bei den Chemnitzer Himmelblauen für Trainer Fascher und dem FC Hansa nach sechs sieglosen Spielen in Serie endlich wieder in die richtige Richtung? Andy Bünning

Die Ziele von Hansa-Trainer Marc Fascher sind für das Auswärtsspiel beim Chemnitzer FC am morgigen Sonnabend völlig klar: Er wünscht sich einen ersten Punktspielsieg im neuen Jahr in der 3. Fußball-Liga.

svz.de von
31. Januar 2013, 08:22 Uhr

Rostock | "Hinten zu null spielen, vorne ein Tor schießen." Formuliert Hansa-Trainer Marc Fascher seine Ziele für das Auswärtsspiel morgen (14 Uhr) beim Chemnitzer FC, so wären im Normalfall 50 Cent fürs Phrasenschwein fällig. "Das ist aber nicht ironisch gemeint. Die Viererkette muss stehen und in der Offensive wäre es nicht schlecht, wenn uns mal wieder ein Törchen gelänge", gab der Coach der Norddeutschen gestern die simple Marschroute für den ersten Punktspielsieg 2013 in der 3. Fußball-Liga heraus.

Dieser war seiner Mannschaft zum Auftakt bei der 0:2-Heimniederlage gegen Preußen Münster nicht vergönnt. Was bleibt ist das Prinzip Hoffnung, nun beim Tabellensiebten in Sachsen den Bock umzustoßen.

Der CFC präsentierte sich in dieser Saison mit 32 Toren recht treffsicher. Vor allem Anton Fink war bislang mit 13 Treffern in 22 Partien kaum zu halten und steht damit in der Torjägerrangliste der 3. Liga auf Platz zwei. "Er ist ein Schleicher: das ganze Spiel kaum zu sehen und dann steht er eben da, wo ein Knipser stehen muss", ist auch dem Hansa-Coach die Torgefährlichkeit des Chemnitzer Stürmers nicht entgangenen. Eine Sonderbewachung für den 25-Jährigen wird es laut Fascher aber nicht geben.

Klingt nach viel Arbeit für die Hansa-Defensive, in die Matthias Holst (nach Grippe wiedergenesen) und Kapitän Sebastian Pelzer (Gelb-Sperre abgesessen) wohl zurückkehren werden. Zudem könnte Ken Leemans den gelb-gesperrten Julien Humbert auf der "Sechs" ersetzen.

In der Abteilung "Attacke" hat der Trainer die Qual der Wahl, wobei Neuzugang Nico Zimmermann im offensiven Mittelfeld "gute Chancen besitzt, von Beginn an aufzulaufen", so Fascher. Auch der neue Sturmtank der Ostseestädter, Collin Quaner, wird morgen im Kader stehen. Damit haben die Rostocker gleich mehrere schlagkräftige Argumente, die simple Marschroute ihres Trainers umzusetzen.

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