EC-Rückspiel der Volleyballerinnen des Schweriner SC am Donnerstag : Mit den Fans im Rücken zum Sieg

Wie in der Vorsaison bei den EC-Heimspielen hoffen die SSC-Volleyballerinnen auf viele Fans zur Unterstützung.  Albrecht
Wie in der Vorsaison bei den EC-Heimspielen hoffen die SSC-Volleyballerinnen auf viele Fans zur Unterstützung. Albrecht

Die Ausgangsposition für das Rückspiel der 2. Runde im Challenge Cup gegen ZOK Rijeka am Donnerstag um 19 Uhr in der heimischen Sport- und Kongresshalle ist gut, und die Formel fürs Weiterkommen ganz einfach.

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13. Dezember 2010, 10:14 Uhr

Schwerin | "Für uns ist nach dem Ausscheiden im nationalen Pokal umso wichtiger, im Europapokal weiterzukommen", sagte gestern SSC-Teamleitungsmitglied Michael Evers auf der Pressekonferenz der Schweriner Volleyballerinnen. Die Ausgangsposition für das Rückspiel der 2. Runde im Challenge Cup gegen ZOK Rijeka am Donnerstag um 19 Uhr in der heimischen Sport- und Kongresshalle ist gut, und die Formel fürs Weiterkommen ganz einfach. Das Hinspiel gewann die Mannschaft von SSC-Trainer Tore Aleksandersen am vergangenen Donnerstag mit 3:0 (21, 23, 21). Das bedeutet: Wenn die Schwerinerinnen auch das Rückspiel gewinnen, stehen sie in der nächsten Runde. "Auf alles andere wollen wir uns erst gar nicht einlassen", sagte Diagonalspielerin Maja Pachale. Sollten die Gäste aus Kroatien gewinnen - egal wie - kommt es zum golden set, der wie ein Tiebreak bis 15 Punkte gespielt wird. Und das Lotterie-Spiel will auf Seiten der Schweriner keiner.

Umso wichtiger ist die Unterstützung der Fans. "Wir wissen, dass es eine schlechte Zeit ist. Die Leute haben jetzt vor Weihnachten noch ganz andere Ausgaben als zu einem Volleyballspiel zu gehen. Auch die Witterungsverhältnisse spielen eine große Rolle. Aber trotzdem hoffen wir, dass viele Zuschauer den Weg in die Halle finden werden", so Evers, der anfügte: "2000 Zuschauer wären sicher kein schlechter Schnitt." In der Vorsaison kamen zu den drei EC-Begegnungen in der Sport- und Kongresshalle im Schnitt 2570 Anhänger. "Wir können zwar nicht so oft in der Kongresshalle trainieren. Aber aus den vergangenen Jahren kennen wir die Gegebenheiten natürlich. Wenn die Halle voll ist, ist es immer wieder ein schönes Erlebnis dort zu spielen", sagt Maja Pachale, die wie ihre Teamkolleginnen am Donnerstag gegen Rijeka voll konzentriert in die Partie gehen wird.

"Man könnte zwar jetzt sagen, die Mannschaft hat schon in Rijeka mit 3:0 gewonnen, das Spiel ist durch. Doch den Gegner darf man trotzdem nicht unterschätzen", meinte SSC-Präsident Johannes Wienecke, der auch darauf anspielte, dass die Sätze in Rijeka nicht gerade überdeutlich waren. Spannung ist so auf jeden Fall noch gegeben. Zumal Tore Aleksandersen davon ausgeht, dass "Rijeka sich steigern kann. Sie haben eine gute Mittelblockerin und Außenangreiferin." Und wenn Diagonalspielerin Danijela Andelic einen besseren Tag erwischt, könnte der SSC Probleme bekommen. "Die Diagonalspielerin war in den Videos wesentlich besser. Ich brauchte im Block gar nicht hochspringen", sagte Schwerins Nadja Schaus. "Aber auch wir müssen unsere Leistung steigern und in der Annahme noch stabiler stehen. Es ist aber in Rijeka schon besser gewesen", so der SSC-Coach, der ein ganz einfaches Mittel gegen die Kroaten parat hat. "Wir müssen ihre Annahme unter Druck setzen, damit sie gar nicht zu guten Angriffen kommen."

Die Gäste reisen morgen über Berlin-Schönefeld an. Da war doch was! Die Schweriner witzelten gestern nach dem Motto: Hoffentlich haben die Enteisungsmittel. Denn der SSC-Tross saß ja am Freitag in Zagreb (wir berichteten) auf dem Flughafen fest und konnte erst mit vier Stunden Verspätung abfliegen. Der Grund: Die Maschine aus Schönefeld traf nicht in Kroatien ein, da sie in der Bundeshauptstadt nicht starten konnte. Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs war der Vorrat an Enteisungsmittel in Schönefeld aufgebraucht und der Nachschub verzögerte sich wegen des Schneechaos rund um Berlin.

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