Mehr als nur ein Leadertyp

<strong>Immer bis in die Haarspitzen motiviert:</strong> Kapitän Sebastian Pelzer. <foto>Archiv</foto>
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Immer bis in die Haarspitzen motiviert: Kapitän Sebastian Pelzer. Archiv

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08. März 2013, 09:13 Uhr

Rostock | Vor einigen Wochen sagte Hansa-Trainer Marc Fascher: "Wir haben nur einen Leadertyp, und das ist der Kapitän." Sebastian Pelzer marschiert weiterhin vorneweg - egal, auf welcher Position er aufgeboten wird. Der 32-Jährige überzeugt links hinten, auf der "Sechs" im defensiven Mittelfeld oder in der Innenverteidigung. "Diesmal sogar auf der rechten Position", sagt der eigentliche Linksfuß, der das Vertrauen des Trainers schätzt: "Es tut natürlich jedem Spieler gut, wenn er die nötige Rückendeckung erhält - auch wenn man schon etwas älter ist." Zu Saisonbeginn unter Ex-Coach Wolfgang Wolf war dies noch anders. Obwohl dieser "Pelle" erneut zum Kapitän bestimmte, war der nicht mehr uneingeschränkte Stammkraft. Aber der Fußball ist bekannter-maßen ein schnelllebiges Geschäft...

Doch neben der Stärkung von Pelzer bezweckte Fascher mit der anfangs getätigten Aussage noch etwas. Er wollte Spieler mit Führungsansprüchen wie Ken Leemans oder Leonhard Haas auch ein bisschen kitzeln und herausfordern. Der Plan ging auf. "Ken hat ganz klar eine Adresse hinterlassen, aber auch ,Leo’ hat mir gegen Burghausen gut gefallen, wenngleich er aufgrund seiner gesamten Art doch etwas ruhiger ist als ,Pelle’ und Ken", erklärt der Fußball-Lehrer.

Pelzer und Leemans geben auf dem Platz eindeutig den Ton an, die Marschroute vor. "Wir verstehen uns, sprechen die gleiche Sprache", sagt Erstgenannter, dem seine Rolle im Zentrum gefällt: "Da kann ich mehr Einfluss auf das Spiel nehmen."

Leemans, der Anfang des Jahres eine schwierige Situation durchmachte und seinen Stammplatz zu verlieren drohte, weiß, worauf es ankommt: "Wir müssen alles für die Mannschaft und den Verein machen. Dazu bin ich, sind wir alle bereit. Es gibt nichts Schöneres als drei Punkte. Das ist tausendmal besser als eine Niederlage. Das haben wir alle gegen Burghausen gesehen und wollen es am Sonntag in Halle wieder erleben."

Derweil terminierte der Deutsche Fußball-Bund die Spieltage 32 und 33. Der FCH trifft am 6. April (14 Uhr) auf Arminia Bielefeld und tritt am 12. April (19 Uhr) bei Alemannia Aachen an.

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