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Bützow Spitzenplätze bereits vergeben

Von Robert Grabowski | 05.02.2010, 01:57 Uhr

Während der FC Förderkader René Schneider in der Fußball-Kreisklasse (Staffel II) einsam seine Kreise zieht, finden sich der SV Fortuna Bernitt und der SKV Steinhagen im Mittelfeld wieder.

Die zweite Vertretung des SV Grün-Weiß Jürgenshagen belegt dagegen den letzten Tabellenplatz. In der dritten Staffel der Kreisklasse Warnow ist die zweite Mannschaft der Schwaaner Eintracht Zweiter, hat aber bereits zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter TSV Langhagen/Kuchelmiß.

Staffel II - SV Fortuna Bernitt

Einen sehr guten Saisonstart erwischte die Elf von Trainer Heiko Jahn. An den ersten acht Spieltagen kassierte der Tabellensechste nur eine Niederlage. Von der dritten bis zur achten Punktspielrunde blieb er sogar ungeschlagen. In den verbleibenden sechs Partien gewannen die Bernitter allerdings nur noch einmal und verloren fünfmal. Darunter war auch eine 0:12-Schlappe beim FC Förderkader René Schneider. Dem Spitzenreiter konnte allerdings bisher keine Mannschaft das Wasser reichen. Er schoss in 14 Begegnungen 136 Tore, das sind im Schnitt fast zehn pro Spiel. Dem stehen nur drei Gegentreffer gegenüber. Von der Niederlage gegen den Tabellenführer erholte sich die Fortuna nicht mehr. Die Bernitter kassierten letztlich mehr Niederlagen (6) als sie Siege feierten (5). Dreimal teilten sie sich die Punkte.

SKV Steinhagen

Die gleiche Bilanz weist der SKV Steinhagen auf. Allerdings hat er gegenüber den Bernitter (-12) das schlechtere Torverhältnis (-27). Einen Großteil dieser Differenz zwischen den selbst erzielten Treffern und den Gegentoren macht das Spiel gegen den FC Förderkader René Schneider aus. In der Begegnung verlor die Elf von Trainer Dirk Voß mit 0:17. Das war die höchste Niederlage aller Kreisklasse-Teams der Staffel II. Nach 14 Spieltagen rangiert der SKV auf Platz sieben, führte aber nach seiner ersten Begegnung in Reinshagen (4:2) die Tabelle sogar für eine Nacht an. Seitdem thront der FC Förderkader René Schneider an der Spitze. Ansonsten präsentierten sich die Steinhäger in der Fremde äußerst schwach und landeten nur noch im Derby bei Fortuna Bernitt durch ein Tor in der Nachspielzeit einen "Dreier" (1:0). Auf heimischem Geläuf fühlten sie sich sichtlich wohler und holten zwölf von 24 möglichen Punkten. Der 6:0-Heimerfolg gegen den SV Rethwisch II war bislang der höchste Saisonsieg.

SV Grün-Weiß Jürgenshagen II

Mit insgesamt nur sechs Zählern ziert die Kreisliga-Reserve das Tabellenende. Großes Manko des Schlusslichts sind die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff und die löchrige Abwehr. So blieb die Mannschaft von Trainer Harald Liebermann fünfmal ohne eigenen Treffer und kassierte mit 66 Gegentoren die meisten der Liga. In den ersten drei Auswärtsspielen mussten die Jürgenshäger jeweils mindestens zehnmal hinter sich greifen. Der erste Sieg gelang den Grün-Weißen am fünften Spieltag beim 3:1-Heimerfolg gegen den BSV Kessin. In der Fremde punkteten sie erstmals in der achten Punktspielrunde beim 1:1 in Steinhagen. Das war gleichzeitig der einzige Zähler auf des Gegners Platz. Mittlerweile sind die Jürgenshäger seit neun Partien sieglos und verloren die vergangenen sechs Begegnungen in Folge. Insgesamt verließ die Liebermann-Elf zehnmal als Verlierer den Platz. Das ist negativer Spitzenwert.

Staffel III - Eintracht Schwaan II

Der Kreisoberliga-Reserve ergeht es in der dritten Staffel der Kreisklasse Warnow ähnlich wie den Klubs zuvor. Zwar belegt sie den zweiten Tabellenplatz, hat aber nur noch theoretische Chancen auf die Spitzenposition. Denn der TSV Langhagen/Kuchelmiß führt die Staffel mit zehn Punkten Vorsprung vor den Warnowstädtern an. Während der Tabellenführer alle zehn Saisonpartien gewann, verlor die Eintracht bereits zweimal. Unter anderem musste sie sich dem Spitzenreiter auf heimischem Geläuf mit 0:3 geschlagen geben. Auch die zweite Niederlage ereilte die Schwaaner auf dem Schaffrusch (1:2 gegen Behren-Lübchin II). Mit 13 Gegentreffern besitzt die Elf von Trainer Thomas Behn hinter Langhagen/Kuchelmiß die zweitbeste Defensive. Auch in der Offensive ist der Tabellenführer (38 Tore) den Schwaanern (36) einen Schritt voraus, sodass die Eintracht letztlich zurecht "nur" Zweiter ist.