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Rostock PSV Ribnitz-Damgarten überrascht

Von geri | 02.02.2010, 06:27 Uhr

In der Fußball-Landesliga Nord überwintern Pommern Stralsund und der PSV Ribnitz-Damgarten mit je 30 Zählern an der Spitze.

Auf Platz 14 liegt der noch sieglose Bad Doberaner SV. NNN blicken auf die Herbstserie zurück.

PSV Ribnitz-Damgarten

Der Neuling spielt bislang eine überzeugende Runde und liegt punktgleich mit Spitzenreiter Stralsund auf Rang zwei. Gemeinsam mit dem Tabellenführer verfügen die Boddenstädter über die stärkste Abwehr, kassierten erst 13 Gegentreffer. Nach der bislang einzigen Saisonpleite am 4. Spieltag in Güstrow (3:5) legte die Truppe von Trainer Mike Werner, ehemaliger Hansa-Verteidiger, eine beeindruckende Serie von neun Partien ohne Niederlage (acht Siege) hin. Den höchsten Erfolg landete die Truppe beim 8:0 in Bützow. Mit Marcel Kunstmann (neun Treffer) verfügt der PSV über einen exzellenten Spiel-

macher, der eine Partie auch im Alleingang entscheiden kann.

Einsätze/Tore: Jens Hübbe 13/1, André Wornowski 13, Lars Bastian 12/4, Marcus Hanke 12, Patrick Hansen 12/1, Marcel Kunstmann 12/9, Christian Thum 12/4, Adrian Kleinfeldt 11/7, Fa-bian Beu 10/8, Florian Beu 10, Nico Treptow 10, Christoph Tews 9/1, Hendrik Vieweg 9/1, Paul Sund 8/2, Johannes Hahn 7, Ralf Lindemann 7, Henry Liesegang 5, Christian Lesniewicz 1, Michael Fink 1

FSV Kühlungsborn

Kühlungsborn schrieb sich zu Saisonbeginn nach Platz zwei im Vorjahr den Staffelsieg und damit den Aufstieg in die Verbandsliga auf die Fahnen. Nach gutem Beginn (fünf Siege, ein Remis) kassierte der FSV in Ribnitz-Damgarten (1:2) die erste Niederlage, der sich zwei Punkteteilungen anschlossen. Es folgten zwei Dreier, ehe Kühlungsborn, das Mitte der 1. Halbserie mit großem Verletzungspech kämpfte, im Top-Spiel gegen Spitzenreiter Pommern zu Hause mit 0:5 förmlich unterging. Erneut zwei Remis führten dazu, dass der Dritte nun schon vier Zähler Rückstand aufweist. Verlassen konnte sich Trainer Holger Scherz einmal mehr auf Torjäger Rico Keil, der in den bisherigen 14 Begegnungen 13 Treffer beisteuerte.

Einsätze/Tore: Robert Schwanitz 14, Rico Keil 14/13, Tommy Kelling 14, Philipp Keup 13/3, Ingo Schultz 12/1, Fritz Gerz 12, Sebastian Ebert 10/2, Robert Balbach 10/2, Sebastian Ewert 10, Ma-

thias Niemann 10, René Schultz 10/1, Oliver Stechow 10, Andreas Fink 8/2, Eric Nikolaus 7, Philipp Scheller 7/1, Sebastian Hannemann 6, Stephan Kern 6, Eik-Udo Hofmann 5/2, Sven Schriewer 5, Björn Plate 4/3, Norman Trapp 4, Daniel Grünberg 2, Paul Hoffmann 2

FSV Bentwisch

Der Aufsteiger - die eigentliche "Zweite, die nach dem Rückzug des FSV aus der Oberliga zur ersten Mannschaft des Vereins wurde - benötigte einige Partien, um sich im neuen Umfeld zurechtzufinden. In den ersten vier Duellen setzte es für die Truppe von Trainer Eckhard Pasch drei Niederlagen. Aber angeführt vom starken Kapitän Björn Boy (ebenso wie Frank Pustolla zehn-

facher Torschütze) steigerten sich die Bentwischer von Spiel zu Spiel und nisteten sich im Verfolgerfeld ein. Ob sie noch weiter nach oben klettern können, erscheint fraglich, da sie gegen die Top Drei bislang nicht gewinnen konnten (drei Niederlagen, ein Unentschieden).

Einsätze/Tore: Rainer Müller 14, Björn Boy 14/10, Frank Pustolla 14/10, Tom Günther 14/4, Ron Tarra 13/4, Carsten Boy 12, Denis Fischer 12, Benno Stefan 12, Christopher Labitzke 12/1, Felix Piepelow 9, Daniel Knaack 7, Marcel Georg 6, Tobias Vogt 6, Christian Schindel 4/1, Hagen Kapanke 4, Jörn Westphal 4, Klaus Riedel 3, Sven Schimanski 3, Nico Popp 3, Martin Becker 3/2, Oliver Knorr 3, Ronny Mai 2, Daniel Müller 1, Patrick Schröder 1, Patrick Schumann 1

SV Pastow

Eine kuriose Runde absolviert bislang der SV Pastow. Die Truppe von Trainer Andreas Seering blieb in der gesamten 1. Halbserie ohne einen einzigen Heimpunkt (7:26 Tore). Der erste Erfolg auf eigenem Platz gelang den Rand-Ros-

tockern aber doch vor der Winterpause, nämlich zum Rückrunden-Auftakt gegen Mulsow (2:1). Die schwächste Phase hatte der SVP zwischen dem 4. und

7. Spieltag, kassierte vier Pleiten mit jeweils vier oder mehr Gegentoren. Sieben der 13 Zähler holte Pastow aus den drei Duellen mit den Teams, die in der Tabelle hinter der Truppe stehen.

Einsätze/Tore: Tim Schmitt 14/3, Kay Felske 13, Martin Sommer 12, Nico Didszilatis 12, Michael Brzezinski 12/1, Felix Ernst 12/4, Alexander

Bönecke 11, Ronald Pries 11/5, Carsten Schmidt 11/2, Christian Seering 11/1, Andy Heimburger 10, Paul Bartsch 9/1, Michael Küter 9, Sören Hickstein 9/2, Sven Lange 9/2, Daniel Diesterhoff 6/1, Henryk Pyritz 6, Chris Bräutigam 4, Danny Heimburger 4, Mathias Thiedig 1

Kröpeliner SV

Kaum in die Gänge kam der Kröpeliner SV. Lediglich zwei Siege (4:2 gegen Bützow, 2:1 in Trinwillershagen) konnte die Truppe von Trainer Stefan Karow verbuchen. Zwischen der 5. und 11. Runde verließ der KSV nur dreimal mit einer Punkteteilung den Platz und steckt auch daher mitten im Kampf gegen den Abstieg. Hoffnung macht, dass die Mühlenstädter sich mit der Situa-

tion auskennen und erneut auf Kapitän sowie Torjäger Mathias Hausburg verlassen können, der acht der bisherigen 17 Saisontreffer erzielte.

Einsätze/Tore: Arthur Paap 14, Marcus Lisker 14/1, Jan Wähnke 14/2, Sebastian Lenz 13, Mathias Hausburg 13/8, Jan Gehrmann 13, Tom Blödorn 12, Daniel Möller 12, Marco Uchytil 12/4, Philipp Schimnick 10, Thomas Götz 9, Christoph Diederich 9, Nils Petersen 8/1, Lars-Ole Johannisson 8, Thomas Brüsehaver 7, Ronny Namyslack 5, Hannes Höniger 5, Jan Rönnfeld 2/1, Christopher Schäfer 2, Tino Abshagen 1, Carsten Albrecht 1, Ralf Huhn 1, Tom Schweizer 1, Kay Vick 1, Tobias Wirkus 1

Bad Doberaner SV

Die Münsterstädter blieben bislang gänzlich ohne Sieg und zieren mit nur vier Punkten das Tabellenende. Lediglich neun erzielte Treffer, eine Tordifferenz von -30 sowie zehn Saisonpleiten sind negative Bestwerte der Liga. Zudem ist eine Regelmäßigkeit in den Resultaten auszumachen. Einem Unentschieden folgen jedesmal drei Nieder-lagen. Auffällig ist zudem, dass die Bad Doberaner häufig schläfrig aus der Pause kommen. Immerhin kassierten sie bislang elf ihrer 39 Gegentore von der 46. bis zur 60. Minute und gaben so viele mögliche Punkte aus der Hand. Einsätze/Tore: Jens Borchardt 14/1, Maxim Neiser 14, Tino Capito 14, André Grenz 13/1, Tilo Rosenkranz 12, Jan Franke 12, Tom Käkenmeister 11/1, Johannes Mazat 11/1, Max Reinisch 10/1, Hannes Flohrer 9, Matthias Kaiser 9, Maximilian Schön 9/3, Norman Heldt 8, Ronny Susa 8, Mario Wohlgethan 8/1, Bino Stoll 7, Johannes Zabel 6, André Roth 4, Lars Kersten 3, Hendryk Susemihl 2, Paul Neumann 2, Ismail Birhimeoglu 2, Sven Scheibner 1, Martin Schulz 1