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Rostock Piranhas unterliegen 2:3 in Braunlage

Von Arne Taron | 30.12.2010, 01:57 Uhr

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren gestern Abend ihr Oberliga-Spiel beim ESC Harzer Wölfe Braunlage 2:3 (1:3, 1:0, 0:0).

 

Wie angekündigt fehlten beim REC die verletzten Jens Stramkowski, Pavel Blaha, Marc Müller und Christopher Schimming. Hinzu kam Normen Dickmanns aus beruflichen Gründen.

Erst gestern wurde bekannt, dass bei den Gastgebern der Ex-Rostocker Marc Garthe als Spielertrainer zurückgetreten ist. Seinen Job an der Bande übernahm zunächst Verteidiger John Noob.

Die Anreise der Piranhas verlief planmäßig, das erste Drittel nicht. Zwar erzielten die Gäste das 1:0, doch davon ließ sich Braunlage nicht beeindrucken, übte Druck aus und kam zu drei Toren. Da machte sich bei den Niedersachsen ganz klar der Effekt des Trainerwechsels bemerkbar, während bei den Raubfischen nicht viel zusammenlief.

Im zweiten Abschnitt nahmen die Rostocker langsam den Kampf an. Mehr als der Anschluss wollte jedoch nicht gelingen. Die Wölfe verteidigten ihre wertvolle Führung aufopferungsvoll.

Es blieb beim 2:3 - auch, weil der REC vom schwachen Schiedsrichter weiterhin einfach zuviele Strafen bekam.

"Wir haben das Spiel im ersten Drittel

verloren. Wir dachten nach dem 1:0, dass es so weiter läuft für uns. Da haben wir dann geschlafen und die Gegentreffer bekommen, denen wir den Rest der Partie hinterhergelaufen sind", so Geschäftsstellenleiter Dirk Weiemann.

REC Piranhas: John, Hoffmann - Busche, Schneider, Blank, Herbst, Koubenski, Wegner - Schulz, Stratmann, Labuhn, Haiduk, Bartanus, Brümmer

Tore: 0:1 Bartanus (10./Vorlage: Koubenski), 1:1 Pipp (13.), 2:1 Whitehead (18.), 3:1 Bilstein (20.), 3:2 Koubenski (28./Bartanus)

 Strafminuten: Braunlage 10, Rostock 23+20 (Haiduk wegen unnötiger Härte)

 Zuschauer: 800

Das ursprünglich für heute angesetzte Freundschaftsspiel muss ausfallen, da das anvisierte Team aus Kanada kurzfristig seine Europareise absagte. Als Ersatz wäre nur ein Fünftligist in Frage gekommen, "deshalb wurde der Termin ersatzlos gestrichen. Der Vorstand des REC hat zum Ausgleich die Eintrittspreise für das Pokalfinale am 16. Januar gegen die Saale Bulls aus Halle gesenkt", so der Stellvertreter des Pressesprechers, Torsten Asmuss.