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Parchim Herbstmeister in der Landesliga West

Von Redaktion svz.de | 01.12.2010, 01:57 Uhr

Bei der Heimspielpremiere der Volleyball-Herren des 1.VC Parchim gab es für die Gäste nichts zu holen.

Mit 3:1 gewann der Gastgeber gegen Warnemünde und mit 3:2 Sätzen gegen Güstrow.

Beim vorgezogenen Heimspieltag ging es um die Verteidigung der Führung in der Landesliga West. Gegen Warnemünde begann das VCP-Team allerdings nervös. Zwar ging Parchim mit 5:0 in Führung, konnte den Vorsprung aber nicht halten. Der VCP lief immer einem Rückstand hinterher. Beim 18:18 wendete sich das Blatt und am Ende siegte der Gastgeber mit 25:20. Im zweiten Satz lief alles wie am Schnürchen (22:17) und im dritten Durchgang sollte der Sack zu gemacht werden. Aber Warnemünde verkürzte mit 25:20 zum 1:2 nach Sätzen. Die VCP Herren fanden im vierten Satz wieder zur alten Spielfreude, Annahme und die Blockarbeit waren der Garant für den Satzgewinn (25:20) und Spielsieg.

Im zweiten Duell des Tages gegen Güstrow gingen die Sätze eins (23:25) und zwei (24:26) knapp verloren. Es lief aber auch nicht viel zusammen auf Parchimer Seite. Der Block der gegen Warnemünde noch gut stand wurde löchrig wie ein Schweizer Käse. Auch das Stellungsspiel war von Missverständnissen geprägt. Im dritten und vierten Satz machte der VCP von seiner Wechselbank gebrauch. Güstrow hatte plötzlich keine Chance mehr und wurde mit 25:15 und 25:13 bezwungen. Die Entscheidung musste im Tie-Break fallen. Der Satz entwickelte sich zum Krimi. Beim 8:7 für Parchim wurden die Seiten gewechselt. Beim 13:11 gelang der erste Zweipunkte-Vorsprung. Doch Güstrow kam wieder ran und glich aus (14:14). Ein verschlagener Angriff brachte sogar den ersten Satzball für die Gäste. Parchim konterte mit einem schönen Angriffszug zum 15:15. Am Ende setzte sich der 1. VC Parchim mit 18:16 durch und fuhr damit die volle Punktzahl an dem Spieltag ein. Damit sind die Herren Herbstmeister in der Landesliga West.

1. VC Parchim: T. Richter, R. Westphal, M.Rebert, M. Persicke, A. Westendorf, A. Kaufmann, A. Jürgens, T. Gundlach. U. Gundlach