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Sternberg Fünfter beim Lokschuppen-Pokal

Von Veit Radewald | 25.02.2010, 01:57 Uhr

Zum wiederholten Mal folgten die Alten Herren des FC Aufbau Sternberg einer Einladung der Kicker des ETSV Güstrow zum Hallenturnier um den Lokschuppen-Pokal.

Die Gastgeber gewannen das Turnier, die Sternberger kamen auf den fünften Platz.

Gegner des Clubs in der Vorrunde waren Anker Wismar, Pokalverteidiger Lok Rostock, Einheit Güstrow, TSV Thürkow und der ETSV Güstrow.

Das ersten Spiel gegen den TSV Thürkow konnte Sternberg nach den bekannten Startschwierigkeiten am Ende doch noch mit 5:3 für sich entscheiden. Torschützen für den Club: R. Elftmann 2, S. Schwarz, H. Schröder, M. Grattke.

Anker Wismar, einer der Turnierfavoriten, war der nächste Gegner. Durch zwei Tore von M. Rackow führte Aufbau bis kurz vor Ultimo mit 2:1. Eigentlich hatte man das Spiel gut im Griff, doch praktisch mit dem Schlusspfiff erzielten die Wismaraner noch den Ausgleich, was sich im späteren Turnierverlauf noch rächen sollte.

Gegen ETSV Güstrow ging der Club durch Matze in Führung. Die Gastgeber waren aber keineswegs beeindruckt, spielten konsequent ihren aggressiven Stiefel runter und gewannen am Ende mit 3:1. Durch diese Niederlage wurde die Luft für Aufbau merklich dünn. Wollte man noch das Halbfinale erreichen, musste Sternberg im nächsten Spiel gegen den Pokalverteidiger Lok Rostock unbedingt gewinnen.

Mit der besten Leistung des Clubs an diesem Tag gelang das dann auch eindrucksvoll mit 6:1. Schützen für Aufbau: S. Schwarz und A. Dietrich je 2, R. Elftmann, M. Grattke. Gleichzeitig aber bezwang Anker Wismar, Einheit Güstrow mit sage und schreibe 14:0. Damit war der Halbfinaltraum geplatzt. Beide Mannschaften waren zwar vor dem letzten Spiel punktgleich, doch hätte der Club gegen Einheit Güstrow mit 17:0 gewinnen müssen, um doch noch Platz zwei in der Gruppe zu belegen - unrealistisch.

Was Sternberg dann aber in diesem Spiel gegen die "Schießbude" des Turniers ablieferte, war völlig indiskutabel. Sicher, der Dampf war raus, doch so darf man sich nicht präsentieren. Prompt setzte es eine peinliche 4:5 Niederlage. Torschützen für den Club: S. Schwarz, M. Grattke, M. Rackow, H. Müller. Somit belegte Sternberg in der Gruppe hinter den ungeschlagenen Gastgebern und Wismar den dritten Platz.

Da der Spielmodus nur vorsah, dass die Halbfinals und Finalbegegnungen spielerisch ausgetragen wurden, ging es ab Platz 5, in Anlehnung zum Eishockey, ins Penaltyschießen. Die Spieler liefen von der Mittellinie ohne abzubremsen in Richtung Tor und versuchten, den Ball zu versenken. Hierbei sicherte sich der Club gegen Bützow, dank zweier gehaltener Penaltys durch H. Müller, den fünften Platz.

Ungeschlagener Sieger des Turniers wurde nach Neunmeterschießen der ETSV Güstrow vor dem K&K Team Suckow und Grün Gold Güstrow.

Dass dieses Turnier nicht nur in puncto Dauer der Partien von 12:34 Minuten und Platzierungsspielen etwas Besonderes ist, zeigte sich dann auch noch bei den nicht immer ernst gemeinten Sonderpreisen bei der Siegerehrung. So erhielt z. B. M. Rackow einen Baumarkthammer für den Knaller des Tages und der Nörgler des Tages eine echte Auto- Bremsscheibe für die Auszeichnung als Spaßbremse des Abends.

FC Aufbau Sternberg: H. Müller, H. Schröder, A. Dietrich, M. Rackow, S. Schwarz, M. Grattke, R. Elftmann, V. Radewald