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Nordwestmecklenburg Erneuter Sieg für Otto Schmicker

Von Redaktion svz.de | 02.12.2010, 01:57 Uhr

Nachdem der Mecklenburger Fahrercup 2010/11 am 21.

November im Betriebsteil Alt-Sammit des Gestütes Ganschow startete, machte er am Samstag mit dem Reit- und Fahrverein Bütow als Veranstalter, bei winterlichem Wetter Station im Land Fleesensee in Göhren-Lebbin.

Im kombinierten Hindernisfahrens mit Geländehindernissen der Klasse M für Pony-Zweispänner setzte sich schon in Alt-Sammit der 15-jährige Otto Schmicker aus Dabel an die Spitze. Der zeigte sich auch schon beim mittlerweile in ganz Deutschland bekannten Turnier in Renzow stark und gewann seine Konkurrenz.

In Göhren-Lebbin gab es den gleichen Zieleinlauf wie in Alt-Sammit. Otto Schmicker blieb in beiden Umläufen strafpunktfrei, setzte sich mit seinen Lewitzer Ponys Paolo und Phabry noch deutlicher von der Konkurrenz ab und siegte in 193,23 Sekunden. Andreas Heiden (Ganschow) wurde mit einem Kegelfehler und insgesamt 207,06 Sekunden mit seinen Shetlandponys Lissy und Susy Zweiter. Der dritte Platz ging wie in Alt-Sammit nach Brandenburg an Michael Randau (Blüthen). "Meine Ponys machen mir viel Spaß, ich trainiere aber auch viel und werde von meinem Vater, der immer Beifahrer bei mir ist, sehr unterstützt", sagte der Sieger Otto Schmicker.

Erneut waren die Gespanne des Reit- und Fahrvereins Ganschow sehr erfolgreich. Neben Andreas Heiden setzte sich der 32-jährige Mario Schildt schon im 1. Umlauf bei den Großpferden in der Zweispännerkonkurrenz Klasse M an die Spitze. Mit Sonate und Sonita benötigte er, inklusive fünf Strafsekunden für einen Kegelfehler, 98,23 Sekunden. Im 2. Umlauf setzte er noch einen drauf, blieb fehlerfrei und war nach rasanter und risikovoller Fahrt in 88,34 Sekunden im Ziel. Mit einer Gesamtfahrzeit von 186,57 Sekunden wurde er überlegener Sieger und setzte sich in der Pokalwertung wie Otto Schmicker souverän an die Spitze. Sportlicher Dauerrivale von Mario Schildt in den Zweispännerkonkurrenzen ist Steffen Engelhard (Siggelkow). Schon in Alt-Sammit Zweiter, fuhr Steffen Engelhard mit Ronja und Ramira auch in Göhren-Lebbin mit 194,15 Sekunden auf den zweiten Platz. Beide gehören mit weiteren Familienmitgliedern zum Freundeskreis der "Ganschower Zweispännerquadrille".

Auch bei den Vierspännern mischte Mario Schildt ganz vorn mit. Doch obwohl er in dem Hindernis-Labyrinth in beiden Umläufen fehlerfrei blieb (246,36 Sekunden), wurde er "nur" Zweiter. Der Sieg ging nach Sachsen-Anhalt an Gerhard Gerich (über 230 M- und S-Siege), der ebenfalls zweimal fehlerfrei fuhr und nur 224,70 Sekunden benötigte. Der Kladrumer Fred Dittberner wurde mit 259,39 Sekunden Dritter.