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Prignitz Dem Spitzenreiter alles abverlangt

Von Willi Turban | 25.02.2010, 01:57 Uhr

In der Volleyball-Kreisliga der Herren gab es am 8.

Spieltag die erwarteten Ergebnisse. Das Team von der TPBS Pritzwalk hatte es aber in der Hand, in Lindenberg für eine Sensation zu sorgen. Nach einer sehr guten kämpferischen Leistung verloren die Pritz walker nur mit 2:3.

Der SV Lindenberg zeigte schon sein Können, doch die Berufsschüler hielten in allen Belangen dagegen. Die ersten beiden Durchgänge gingen mit 25:22 und 25:20 an Lindenberg. Das Team der Berufsschule ließ sich aber nicht beirren und siegte im dritten Satz 25:20. Sehr ausgeglichen verlief der vierte Durchgang, der mit 26:24 wieder an die TPBS ging. Im Tie-Break ging es ebenfalls hin und her. Am Ende hatte der Lindenberger SV beim 15:13 die Glücksgöttin auf seiner Seite.

Für Bad Wilsnack sollte die Partie gegen Breese eigentlich eine klare Sache werden. Doch die Begegnung verlief zunächst sehr ausgeglichen. Breese hielt kräftig dagegen und Bad Wilsnack gewann den ersten Durchgang nur mit 25:20. Im zweiten Satz lag Breese mit 12:7 in Führung, gab diese nicht mehr ab und siegte 25:16. Zu mehr reichte es aber nicht, die Bad Wilsnacker zeigten in den beiden folgenden Durchgängen, was sie können (25:14, 25:14).

Der VfV Pritzwalk reiste nach Perleberg zum SV Blau-Weiß. Zu Beginn der Partie konnte sich kein Team so richtig absetzen (12:12). Dann aber wachten die Pritzwalker auf und gingen 19:14 in Führung. Von diesem Zeitpunkt an hatte der VfV die Perleberger im Griff und siegte im ersten Satz mit 25:18. Etwas lockerer gingen die Pritzwalker die beiden folgenden Durchgänge an, gewann sie aber nach spannenden Minuten 25:20 und 25:23.

In einem Nachholspiel in Wittenberge ging es sehr eng zu. Empor III hatte einen guten Tag erwischt und die Lindenberger mussten schon einiges bieten. Es gelang ihnen nicht, über eine saubere Annahme das sonst so druckvolle Angriffsspiel aufzuziehen und so holten sie sich den ersten Satz nur knapp mit 27:25.

Im zweiten Durchgang bot sich ein anderes Bild, Lindenberg begann wir gewohnt sicher und siegte über ein 8:2 mit 25:15. Der dritte Satz verlief sehr ausgeglichen. Wittenberge hatte den ersten Satzball, doch die Routine der Lindenberger und die Unkonzentriertheiten auf Empor-Seite verhalf Lindenberg zum 27:25-Satzgewinn.