Ein Angebot des medienhaus nord

Seedorf Bundesligakegler stehen vor lösbaren Heimaufgaben

Von Torsten Gottschalk | 12.02.2010, 01:57 Uhr

Scheinbar lösbare Heimaufgaben haben die Bohlekegler des SVL Seedorf an diesem Wochenende zu bewältigen.

Mit dem Itzehoer SV 09 und dem KSV Halstenbek stellen sich am 15. und 16. Spieltag der 1. Bundesliga zwei Teams aus dem Norden der Republik auf der Bundeskegelbahn am Löcknitzstrand vor. In den Hinspielen mussten die SVLer auf des Gegners Anlagen zwei empfindliche 0:3-Pleiten hinnehmen. Wiedergutmachung ist also angesagt.

Am Sonnabend (13 Uhr) kommt der derzeit auf Rang sechs platzierte Itzehoer SV 09 in die Prignitz. Mit den Steinburgern verbindet die Seedorfer eine engere Freundschaft, die allerdings für die gut zwei Stunden Spielzeit ausgeblendet werden muss. In den vergangenen Jahren gewannen die Gastgeber gegen die "Roten Teufel von der Stör", in deren Kader mit Nationalspieler Ingo Nowak und Frank Ger ken zwei Ausnahmekönner stehen, meist deutlich.

Zarte Medaillenhoffnungen hegt der KSV Halstenbek, momentan auf Tabellenposition fünf, der sich am Sonntag (10 Uhr) in Seedorf vorstellt. Allerdings kassierten die Pinneberger in der Vergangenheit meist klare Niederlagen am Löcknitzstrand. Im Hinspiel verpassten die SVLer den Zusatzpunkt gegen den KSV ganz knapp.

"Zwei deutliche 3:0-Siege sind Pflicht", bringt Frank Wilke die Zielstellung der Gastgeber auf den Punkt. Obwohl der SVL-Kapitän die Gegnerschaft keineswegs unterschätzt, meint er selbstbewusst: "Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen." Was etwas überheblich klingt, ist keinesfalls so gemeint. Eher spielt Wilke damit auf die schwanken Leistungen seines Teams in einigen Heimspielen an. "Wir haben uns zuletzt als Mannschaft nicht stabil genug gezeigt", meint der Wootzer, der in der Einzelwertung auf Rang vier liegt (siehe Statistik), dazu.

Tat man die Niederlage gegen Spitzenreiter Fehrbellin im Seedorfer Lager noch als Ausrutscher ab, so war der Punktverlust beim 2:1-Heimsieg gegen Stade Anfang des Jahres sicher völlig überflüssig. Deshalb ist von den in Bestbesetzung antretenden Seedorfern an beiden Spieltagen volle Konzentration gefragt. Einen erneuten Punktverlust kann sich das Heimteam auf gar keinen Fall mehr erlauben. Läuft für die SVLer alles nach Plan, könnten sie sich in der Tabelle an beiden Gegnern vorbei schieben.